E-BookOrgelbau & Orgelgeschichte

Frankfurter Orgelschriften – Orgelgeschichte-E-Book von Tobias Kraßke

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Das PDF-E-Book vereint zwei historische Orgelschriften von Tobias Kraßke als Faksimiles. Für Organisten, Forschende und Geschichtsinteressierte bietet es Originalquellen zur Orgelgeschichte von Frankfurt an der Oder.

Frankfurter Orgelschriften – Dokumente Band V: Lesen Sie die Quelle selbst

Wie wurde über die Orgeln der Frankfurter Oberkirche und Unterkirche geschrieben, als diese Instrumente neu waren? Die Frankfurter Orgelschriften – Dokumente Band V bringen Sie unmittelbar an die historischen Texte heran. Die digitale Quellenausgabe der Edition Labium vereint zwei Druckschriften von Tobias Kraßke aus den Jahren 1690 und 1695 – als Faksimile, also als originalgetreue Wiedergabe des historischen Drucks.

Sie lesen keine Nacherzählung, sondern die Quelle in ihrer ursprünglichen Gestalt: mit dem Satzbild und der deutschen Sprache des 17. Jahrhunderts. Das macht den Dokumentenband zu einer Grundlage für eigene Studien, quellenbezogenes Zitieren und die vertiefte Beschäftigung mit dem historischen Orgelbau in Frankfurt an der Oder.

Das E-Book (PDF) ist sofort verfügbar. Sie können die Texte am Bildschirm lesen, ohne auf eine Buchlieferung zu warten oder für die Einsicht in diese Quelle ein Archiv besuchen zu müssen.

Zwei historische Druckschriften, zwei Frankfurter Kirchen

Tobias Kraßke, der historische Verfasser beider Schriften, war Prediger an der Unterkirche in Frankfurt (Oder) und Senior des lutherischen Ministeriums. Laut musikwissenschaftlicher Überlieferung lebte er um 1645 bis um 1710. Mit Band V erhalten Sie Zugang zu einer über 300 Jahre alten Quelle – und damit zu einem zeitgenössischen Blick auf die Orgelgeschichte der Stadt.

Die Oberkirche: der Druck von 1695

Die Schrift „Kurtze Beschreibung der neuen Orgel / bey der Ober-Kirchen zu Franckfurt an der Oder“ erschien 1695 bei Tobias Schwartz. Sie schildert die Einweihung der Orgel am VIII. Sonntag nach Trinitatis zur Margarethen-Messe. Dadurch begegnen Sie dem Instrument nicht losgelöst von seiner Zeit, sondern im Zusammenhang mit dem kirchlichen Anlass seiner Einweihung.

Die Unterkirche: der Druck von 1690

Die zweite Schrift trägt den Titel „Kurtze Beschreibung der neuerbauten Orgel bei der Unterkirche zu Frankfurt an der Oder“. Sie wurde 1690 in Frankfurt/Oder bei Schwartz gedruckt und umfasst 24 Seiten. Beide Texte stehen Ihnen in einem Dokumentenband zur Verfügung: Sie können die historischen Zeugnisse zur Oberkirche und Unterkirche nebeneinander lesen und für Ihre Fragestellungen heranziehen.

Ein Beitrag zur Matthias Schurig-Forschung

Die beschriebenen Instrumente stammen vom Orgelbauer Matthias Schurig aus Radeberg in Sachsen. Deshalb trägt der Band den Untertitel „Ein Beitrag zur Matthias Schurig-Forschung“. Wenn Sie sich mit Schurigs Arbeit oder dem regionalen Orgelbau beschäftigen, führt Sie diese Quellenedition – eine Ausgabe historischer Originalzeugnisse – direkt zu den zeitgenössischen Schriften.

Ein besonderes Archivexemplar mit einer zweiten historischen Schicht

Das der Ausgabe zugrunde gelegte Exemplar stammt aus dem Stadtarchiv Frankfurt (Oder). Seine Besonderheit liegt in den handschriftlichen Zusätzen des Frankfurter Theologen und Historikers Christian Wilhelm Spieker (1780–1858). Sie beziehen sich auf die später von Carl August Buchholz aus Berlin ausgeführte Orgel der Oberkirche.

Damit erschließt der Band mehr als die gedruckten Texte des 17. Jahrhunderts. Im selben Werk begegnen Ihnen auch Spiekers handschriftliche Ergänzungen zur späteren Orgelgeschichte. Diese zweite historische Schicht macht das Archivexemplar einzigartig und eröffnet einen zusätzlichen Blick auf die Entwicklung an der Oberkirche.

Wie selten die Überlieferung ist, zeigt der bibliographische Befund: Laut musikwissenschaftlichem Nachweis ist vom Originaldruck des Jahres 1695 nur ein einziges erhaltenes Exemplar in Leipzig verzeichnet. Kraßkes Schriften sind zudem laut Fachbibliographie zur Geschichte der Orgel in Berlin-Brandenburg als Primärquellen verzeichnet und gehören zur Standardliteratur der regionalen Orgelforschung.

In direkter Zusammenarbeit mit dem Stadtarchiv entstanden

Laut Stadtarchiv Frankfurt (Oder) erschien der Titel 2010 als Koedition und wird zugleich als Band 8 der „Historischen Schriftenreihe des Stadtarchivs Frankfurt (Oder)“ geführt. Angeregt wurde die gemeinsame Herausgabe laut Angaben der Edition vom Leiter des Stadtarchivs Frankfurt (Oder), Oberarchivar Ralf-Rüdiger Targiel. Die Edition entstand damit in direkter Zusammenarbeit mit dem Archiv, das das besondere Exemplar bewahrt.

Laut Angaben der Edition liegt die gedruckte Ausgabe inzwischen in 3. Auflage vor, unter der ISBN 978-3-7375-9540-7. Die wiederholte Auflage kennzeichnet den Band als mehrfach nachgefragten Fachtitel. Hier erhalten Sie dieselben Inhalte als digitale Ausgabe, nicht als gedrucktes Buch.

Für Ihre Forschung, Ihre Lektüre und Ihre Sammlung

Die Frankfurter Orgelschriften richten sich an Menschen, die historische Instrumente nicht nur betrachten, sondern ihre Geschichte anhand von Quellen verstehen möchten. Besonders ergiebig ist der Band für Organistinnen und Organisten, Kirchenmusiker, Orgelbau- und Musikforschende sowie Heimat- und Regionalhistoriker mit Interesse an Brandenburg und Pommern.

  • Für quellenbezogenes Arbeiten: Sie greifen auf die historischen Drucke in originaler Gestalt zurück, statt sich ausschließlich auf spätere Darstellungen zu stützen.
  • Für die Beschäftigung mit historischen Instrumenten: Die Texte vertiefen Ihren Einblick in die Frankfurter Orgelgeschichte und den Orgelbau Matthias Schurigs.
  • Für regionalgeschichtliche Fragen: Die Oberkirche und Unterkirche werden durch zeitgenössische Schriften greifbar; Spiekers Zusätze erweitern den Blick auf die spätere Entwicklung.
  • Für Sammler der Reihe „Dokumente“: Band V ergänzt eine vollständig digital verfügbare Folge von zwölf Bänden mit seltenem Material zur Orgelgeschichte.

Originalgestalt statt sprachlicher Bearbeitung

Die Quellentexte sind deutschsprachig und verwenden die historische Orthografie des 17. Jahrhunderts. Das Faksimile bewahrt diese Gestalt. Wenn Sie eine Quelle möglichst unverändert lesen möchten, ist genau das der Gewinn dieser Ausgabe.

Das Angebot richtet sich besonders an Fortgeschrittene und Profis, wird hinsichtlich des Niveaus aber als für alle geeignet geführt. Auch als interessierter Orgelfreund können Sie den Band lesen – mit der Bereitschaft, sich auf historische Schreibweisen und das ursprüngliche Druckbild einzulassen.

Band V innerhalb der Reihe „Dokumente“

Die Frankfurter Orgelschriften erscheinen in der Edition Labium als Band V der Reihe „Dokumente“, auch geführt als „Dokumente der Orgelwelt 5“. Das Selbstverständnis der Reihe ist klar: Sie dokumentiert dort, wo seltenes und wertvolles Quellenmaterial zu heben und zu bewahren ist.

Die 1996 gegründete Edition Labium nähert sich der Welt der Orgel und ihren Protagonisten skriptologisch, visuell und akustisch – über Schriftzeugnisse, Bilder und Klang. Laut Angaben der Edition leitet Wolf Bergelt, Jahrgang 1951, Organist und Orgelhistoriker, die Reihe. Ebenfalls laut Angaben der Edition begründete er 1979 die systematische Orgelfeldforschung im Land Brandenburg. Zu seinem Werk zählen „Orgelreisen durch die Mark Brandenburg“, eine Joachim-Wagner-Monographie und ein Komplettinventar brandenburgischer Orgeln. Dieser Forschungshintergrund prägt den Zusammenhang, in dem Band V steht.

Die zwölf Bände liegen vollständig als E-Book vor. So lässt sich Ihre Beschäftigung mit Frankfurt (Oder) gezielt um weitere Orte, Orgelbauer und Quellentypen ergänzen. Dazu gehören auch Dispositionen, also Zusammenstellungen der Register einer Orgel.

BandTitel der Reihe „Dokumente“
IDer Fall Storkow
IIDie in der Königl. Garnison-Kirche zu Berlin befindliche neue Orgel
IIIOrgani Wrizensis (Faksimile des Originaldrucks)
IVPommersche Orgeln des 17. Jahrhunderts
VFrankfurter Orgelschriften
VIPreußischer Orgelbau – Patente (eine Komplettdokumentation)
VIIDer Fall Hohenofen (ein Beitrag zur Marx-Schinkel-Forschung)
VIIISammlung einiger Nachrichten von berühmten Orgel-Wercken
IXOrgelschlüssel (Schriften von Matthäus Hertel)
XOrgeldispositionen (Sammlung Haupt)
XIOrgeldispositionen (Sammlung Mund)
XIIDie ehemalige Scherer-Orgel in Bernau

Band V und der anschließende Band VI zeigen zwei unterschiedliche Zugänge zur Orgelgeschichte: historische Frankfurter Schriften und eine Komplettdokumentation preußischer Orgelbau-Patente.

Weitere Lektüre aus der Edition Labium

Ergänzend bietet die Edition Labium die drei Monographien „Wagner-Geist im Orgelbau“ zu Stettin – St. Marien, St. Nikolai und Schlosskirche sowie „Orgelreisen durch die Mark Brandenburg – Eine Zeit- und Bildungsreise“. Damit können Sie Ihre Quellenlektüre um weitere instrumenten- und regionalgeschichtliche Perspektiven erweitern.

Das gesamte Buchprogramm umfasst 20 Titel. Neben den Orgelpublikationen gehören dazu auch die Edition Heilwege mit „Anderer Umgang mit Krebs – Ein Weg jenseits der Angst“ und die Edition Wortschatz mit „Herzgeist – Aphorismen“.

Einblicke in Frankfurter Orgelschriften – Dokumente Band V

Was Sie beim Lesen erwartet, zeigt sich vor allem an zwei Merkmalen: Der Druck von 1695 wird als Faksimile wiedergegeben, also seitengetreu mit dem historischen Satzbild und der Orthografie seiner Entstehungszeit. Hinzu kommen die handschriftlichen Zusätze Christian Wilhelm Spiekers im zugrunde gelegten Archivexemplar des Stadtarchivs Frankfurt (Oder), die auf die spätere Orgel der Oberkirche von Carl August Buchholz verweisen. So sehen Sie den gedruckten Text und seine spätere Kommentierung in einem Band vereint.

Häufige Fragen zu den Frankfurter Orgelschriften – Dokumente Band V

Erhalte ich ein gedrucktes Buch oder eine digitale Ausgabe?

Sie erhalten ein E-Book (PDF), kein gedrucktes Buch. Die digitale Ausgabe enthält dieselben Inhalte wie die Druckausgabe und ist sofort verfügbar. Für die Lektüre dieser Quelle sind weder eine Buchlieferung noch ein Archivbesuch nötig.

Welche Schriften sind in Band V enthalten?

Der Band vereinigt zwei Druckschriften von Tobias Kraßke: die Beschreibung der neuen Orgel der Oberkirche von 1695 und die 24-seitige Beschreibung der neuerbauten Orgel der Unterkirche von 1690. Beide behandeln Instrumente des Orgelbauers Matthias Schurig.

Sind die historischen Texte sprachlich modernisiert?

Die Wiedergabe erfolgt als Faksimile des Originaldrucks, nicht als sprachlich bearbeitete Fassung. Sie lesen die deutschen Quellentexte in historischer Orthografie und mit ihrem ursprünglichen Satzbild.

Was ist an dem verwendeten Archivexemplar besonders?

Das Exemplar aus dem Stadtarchiv Frankfurt (Oder) enthält handschriftliche Zusätze von Christian Wilhelm Spieker. Diese beziehen sich auf die später von Carl August Buchholz ausgeführte Orgel der Oberkirche und ergänzen die Druckschriften um eine weitere historische Schicht.

Ist die Quellenausgabe nur für Fachleute geeignet?

Sie richtet sich besonders an Fortgeschrittene und Profis, ist laut Angebot vom Niveau her aber für alle geeignet. Orgelinteressierte und Freunde historischer Instrumente finden darin ebenso einen direkten Zugang zur Frankfurter Orgelgeschichte. Berücksichtigen Sie bei der Lektüre die historischen Schreibweisen des 17. Jahrhunderts.

Kann ich die Reihe digital vervollständigen?

Ja. Die Reihe „Dokumente“ der Edition Labium umfasst Band I bis Band XII und liegt vollständig als E-Book vor. Die Frankfurter Orgelschriften bilden darin Band V.

Holen Sie die historischen Quellen an Ihren Bildschirm

Mit den Frankfurter Orgelschriften – Dokumente Band V lesen Sie die Zeugnisse von 1690 und 1695 selbst: in originaler Gestalt, ergänzt um die Besonderheiten des Frankfurter Archivexemplars. Wählen Sie das E-Book (PDF), wenn Sie Ihre Beschäftigung mit historischen Orgeln auf die Quelle stützen und unmittelbar mit der Lektüre beginnen möchten.

Verlag: Tobias Kraßke

Mit Fachpublikationen zu Orgelbau und Orgelgeschichte erschließt FREIMUT & SELBST historische Quellen. Die „Frankfurter Orgelschriften“ bieten die beiden Orgelbeschreibungen von Tobias Kraßke als Faksimile.

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Auf einen Blick

FormatE-Book (PDF)
UmfangEin E-Book (PDF) als Band V der Reihe „Dokumente“ in der Edition Labium
DauerE-Book (PDF), Dokumente Band V
Niveaualle
SpracheDeutsch
PreismodellEinmalzahlung
ZielgruppeFortgeschrittene, Profis
Stand28.09.2026
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