Der Fall Storkow – E-Book zur Orgelgeschichte von Edition Labium

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Dokumente Band I der Edition Labium: „Der Fall Storkow“ ist ein Beitrag zur Joachim Wagner-Forschung und richtet sich als E-Book im PDF-Format an alle, die Orgelbau, Quellen und Orgelgeschichte der Mark Brandenburg vertiefen möchten.
Ein Wagner-Bild, das den Quellen standhält
Sie wollen wissen, wie ein Wagner-Bild entsteht, das Quellen standhält? Mit „Der Fall Storkow – ein Beitrag zur Joachim Wagner-Forschung“ lesen Sie nicht nur über eine Forschungsfrage. Sie erhalten Zugang zu einer von Wolf Bergelt selbst wiederentdeckten Originalquelle. Der Quellenband – eine Veröffentlichung historischen Dokumentarmaterials – macht es möglich, Deutungen nachzuvollziehen und das eigene Bild von Joachim Wagner auf eine belastbare Grundlage zu stellen.
Gerade bei einer Zentralgestalt des Orgelbaus können sich vereinfachende Erklärungen lange halten. Laut Verlagstext lässt die hier veröffentlichte Quelle vorschnellen und vereinfachenden Deutungen keinen Raum mehr. „Der Fall Storkow“ zeigt exemplarisch, wie differenziert das Geflecht von Wagners Wirken zu betrachten ist. Sie argumentieren auf Quellenbasis statt auf Hörensagen.
Dafür steht die Forschungsarbeit des Autors und Herausgebers: Wolf Bergelt, Jahrgang 1951, ist Organist, Orgelhistoriker und Leiter des Instituts für Orgelforschung Brandenburg. Er begründete 1979 die systematische Orgelfeldforschung im Land Brandenburg und betreut sowohl das auf 15 Bände angelegte Komplettinventar „Orgelhandbuch Brandenburg“ als auch die Edition „Dokumente der Orgelwelt“.
2012 erschien seine Monographie „Joachim Wagner – Orgelmacher“ im Kunst- und Universitätsverlag Schnell & Steiner. Diese erste umfassende Darstellung zu Wagner verbindet eine Einführung zu Zeit, Leben und Person mit der systematisch-chronologischen Vorstellung von über 50 Instrumenten. „Der Fall Storkow“ steht damit im Zusammenhang einer langjährigen, auf Dokumente und Instrumente gestützten Forschungsarbeit.
Dokumente Band I: der Anfang eines Forschungszusammenhangs
„Der Fall Storkow“ ist Dokumente Band I der Edition Labium und eröffnet die zwölfbändige Reihe „Dokumente der Orgelwelt“. Sie wurde im Herbst 2009 begründet. Der Verlag wählte diesen Titel bewusst als Eröffnungsband: Er berührt einen Themenkreis um den außerordentlich bedeutenden Orgelbauer Joachim Wagner, der die Orgelwelt lange Zeit ergebnislos beschäftigt hatte.
Sie beginnen damit am Anfang einer zusammenhängenden Quellenreihe. Weitere Wagner-Quellen folgen in Band II mit der Orgel der Königlichen Garnison-Kirche Berlin und in Band III mit „Organi Wrizensis“. Die zugrunde liegenden Quellen stammen aus 1727 und 1729. Ein Faksimile – eine originalgetreue Wiedergabe einer historischen Vorlage – macht solche Drucke in ihrer überlieferten Gestalt zugänglich.


Der Eröffnungsband „Der Fall Storkow“ und der anschließende Band zur Berliner Garnison-Kirche gehören zur selben Quellenreihe. Zum hier beschriebenen Produkt gehört ausschließlich Dokumente Band I.
Komplettdokumentation statt knapper Zusammenfassung
Das Werk ist als „Komplettdokumentation“ angelegt. Welcher Dokumentations- und Abbildungsumfang dahintersteht, verdeutlicht die Druckausgabe: ein großformatiger Band mit 210 × 297 mm, also DIN A4, 19 mm Rückenstärke und rund 1.067 g Gewicht. Die PDF-Ausgabe gibt diesen Umfang seitengetreu wieder. Sie lesen die Dokumentation am Bildschirm, ohne auf die Seitengestaltung der Vorlage zu verzichten.
Laut Buchhandelsangabe liegt der Titel in der siebten Auflage vor. Das spricht für die anhaltende Nachfrage nach einem Spezialtitel, dessen Wert in der dokumentarischen Substanz liegt.
Sofort am Bildschirm lesen und mit Quellen arbeiten
Sie erhalten „Der Fall Storkow“ als E-Book im PDF-Format – wie alle Ausgaben der Edition Labium im Bookshop. Das PDF ist sofort nutzbar, am Rechner, Tablet oder E-Reader lesbar, durchsuchbar und zitierfähig. So können Sie gesuchte Textstellen auffinden und das dokumentarische Material für Ihre eigene Beschäftigung mit Wagner heranziehen, ohne auf eine gedruckte Lieferung zu warten.
Hinzu kommt der Seltenheitswert: „Der Fall Storkow“ behandelt ein Spezialthema, das im allgemeinen Buchhandel kaum verfügbar ist. Die Reihe sichert gezielt wertvolle Quellen, die nur noch in wenigen Exemplaren greifbar, vom Verfall bedroht oder schwer zugänglich sind. Für Sie wird daraus ein direkter Zugang zu Material, das sonst erhebliche Recherchewege verlangen kann.
Die Reihe will dabei nicht allein bewahren. Sie verbreitet interessante Forschungsfakten und erfüllt ausdrücklich eine „Reinigungsfunktion“, wo Irrtümer in der Forschung aufgekommen sind. Beim Storkow-Band wird dieser Anspruch konkret: Eine wiederentdeckte Quelle tritt an die Stelle vorschneller Deutungen.
Warum sich der genaue Blick auf Joachim Wagner lohnt
Joachim Wagner (1690–1749) gilt als bedeutendster Orgelbauer der Mark Brandenburg. Bekannt sind 52 Orgelneubauten; 15 Instrumente sind in größeren Teilen erhalten. Wagner lernte bei Christoph Treutmann d. Ä. und arbeitete anschließend zwei Jahre als Geselle bei Gottfried Silbermann in Freiberg. Sein Werk steht damit in einem Zusammenhang, der sowohl die regionale Orgelgeschichte als auch überregionale handwerkliche Beziehungen berührt.
Doch ein bekanntes Gesamtbild bedeutet nicht, dass alle Fragen geklärt sind. Die Fachseite Orgellandschaft Brandenburg hebt die zahlreichen Hinweise auf bisher Unentdecktes in Wagners Gesamtwerk hervor. Gerade deshalb ist die Arbeit mit Originalquellen ergiebig: Sie kann vertraute Einschätzungen präzisieren und vermeintlich gesicherte Erklärungen überprüfbar machen.
Dort wird „Der Fall Storkow oder: Wie malen wir ein Wagner-Bild?“ als eigenständiges Forschungsergebnis geführt – neben Bergelts Wiederentdeckung von 15 unbekannten Wagner-Autographen, also eigenhändigen Schriftstücken Wagners. Diese Einordnung zeigt, welchen Stellenwert die Quellenerschließung für ein differenziertes Wagner-Bild besitzt.
Was Sie aus der Lektüre mitnehmen
„Der Fall Storkow“ richtet sich an Leserinnen und Leser, die nicht bei einer allgemeinen Darstellung der Orgelgeschichte stehen bleiben möchten. Im Mittelpunkt steht die Frage, was die überlieferten Dokumente tatsächlich tragen – und wie daraus eine begründete historische Einordnung entsteht.
- Den Fall als Forschungsfrage verstehen: Sie lernen den „Fall Storkow“ als Thema des Orgelbaus und der Joachim Wagner-Forschung kennen.
- Quellen und Dokumente nachvollziehen: Sie erhalten Zugang zu dokumentarischem Material und können sich selbst mit der Grundlage historischer Deutungen beschäftigen.
- Den Reihenbezug erkennen: Sie verstehen, wie sich Dokumente Band I in die Edition Labium und die Reihe „Dokumente der Orgelwelt“ einordnet.
- Das eigene Wagner-Bild schärfen: Die dokumentarische Perspektive unterstützt Sie dabei, Wagners Wirken differenzierter und belegbarer zu betrachten.
Der deutschsprachige Band ist vom Anbieter für Studierende und Fortgeschrittene eingeordnet; sein Niveau ist fortgeschritten. Er passt zu Orgelinteressierten mit vertieftem Interesse, Orgelbau-Forschenden, Kirchenmusikern und Organisten ebenso wie zu Regional- und Musikhistorikern. Auch Studierende der Musikwissenschaft und Kirchenmusik sowie Kenner der Orgellandschaft Mark Brandenburg finden hier einen konkreten Ansatzpunkt für quellenbezogene Arbeit.
Für Leser, die Belege selbst prüfen möchten
Wenn Sie nicht nur wissen möchten, welche Auffassung zu Wagner vertreten wird, sondern auf welcher Quelle sie beruht, ist der dokumentarische Zugang dieses Bandes besonders passend. Im Mittelpunkt steht ein klar umrissenes Spezialthema, nicht eine allgemeine Einführung in den Orgelbau.
Die Reihe „Dokumente der Orgelwelt“ im Überblick
Die Bände I bis XII erschließen unterschiedliche Zugänge zur Orgelgeschichte: einzelne Forschungsfälle, historische Orgelschriften, Patente und Sammlungen von Orgeldispositionen. Eine Disposition bezeichnet die Zusammenstellung der Register einer Orgel. Der Überblick hilft Ihnen, „Der Fall Storkow“ innerhalb dieses Quellenbestands zu verorten.
| Band | Titel und Gegenstand |
|---|---|
| I | „Der Fall Storkow“ – ein Beitrag zur Joachim Wagner-Forschung |
| II | „Die in der Königl. Garnison-Kirche zu Berlin befindliche neue Orgel“ – Faksimile einer Quelle von 1727 |
| III | „Organi Wrizensis“ – Faksimile des Originaldrucks von 1729 |
| IV | „Pommersche Orgeln des 17. Jahrhunderts“ |
| V | „Frankfurter Orgelschriften von Tobias Kraßke“ |
| VI | „Preußischer Orgelbau – Patente“ – eine Komplettdokumentation |
| VII | „Der Fall Hohenofen“ – ein Beitrag zur Marx-Schinkel-Forschung |
| VIII | „Sammlung einiger Nachrichten von berühmten Orgel-Wercken“ |
| IX | „Orgelschlüssel“ – Schriften von Matthäus Hertel |
| X | „Orgeldispositionen“ – Sammlung Haupt |
| XI | „Orgeldispositionen“ – Sammlung Mund |
| XII | „Die ehemalige Scherer-Orgel in Bernau“ |










Die weiteren Bände zeigen die thematische Spannweite der Reihe. Sie sind eigenständige Titel und nicht Bestandteil des hier angebotenen E-Books.
Ergänzende Monographien zur Orgellandschaft
Neben der Dokumentenreihe erscheinen in der Edition Labium „Orgelreisen durch die Mark Brandenburg – Eine Zeit- und Bildungsreise“ sowie die Monographien „Wagner-Geist im Orgelbau“. Letztere behandeln Stettin St. Marien in Band I, St. Nikolai in Band II und die Schlosskirche in Band III. Sie ergänzen das Verlagsprogramm um weitere Perspektiven auf die Orgellandschaft und den Themenkreis Wagner.




Spezialisierte Orgelliteratur aus der Edition Labium
Die 1996 gegründete Edition Labium widmet sich der Welt der Orgel und ihren Protagonisten skriptologisch, visuell und akustisch – also über Schriftzeugnisse, Bilder und Klang. Dahinter steht der Verlag Freimut & Selbst, der ebenfalls 1996 in Berlin entstand. Anlass war eine Sachpublikation aus der Welt des Orgelbaus, mit der der Gründer bei etablierten Verlagshäusern erfolglos geblieben war. Aus dieser Erfahrung entwickelte sich die konsequente Spezialisierung auf Orgelliteratur.
Der Bookshop umfasst insgesamt 20 Titel. Neben der Edition Labium bestehen die Labels Edition Heilwege, Edition Wortschatz und Fairlagshaus. „Der Fall Storkow“ gehört innerhalb dieses Programms zur orgelhistorischen Quellenedition.
Bibliografisch ist das Werk als eigenständige Einheit unter dem Titel „Der Fall Storkow: Ein Beitrag zur Joachim Wagner-Forschung“ nachgewiesen. Es erschien bei Freimut & Selbst, Berlin, mit der ISBN 978-3-7375-9529-2. Die Einordnung in die Warengruppe Sachbuch/Musik und die Schlagwörter Joachim Wagner, Orgel und Orgelbau machen seinen fachlichen Schwerpunkt eindeutig.
Häufige Fragen zu „Der Fall Storkow – ein Beitrag zur Joachim Wagner-Forschung“
Was genau ist im Produkt enthalten?
Sie erhalten genau einen Titel: das E-Book „Der Fall Storkow“ im PDF-Format, Dokumente Band I der Edition Labium. Die übrigen Bände der Reihe und die ergänzenden Monographien sind nicht enthalten. Eine gedruckte Ausgabe gehört ebenfalls nicht zum Produkt.
Worin liegt der besondere Forschungswert des Bandes?
Wolf Bergelt veröffentlicht eine von ihm selbst wiederentdeckte Originalquelle. Laut Verlagstext lässt diese vorschnellen und vereinfachenden Deutungen keinen Raum mehr. Der Band macht damit nachvollziehbar, warum Wagners Wirken differenziert betrachtet werden muss, und gibt Ihnen dokumentarisches Material für eine quellenbasierte Einordnung an die Hand.
Für wen eignet sich „Der Fall Storkow“?
Der deutschsprachige Band ist für Studierende und Fortgeschrittene vorgesehen. Besonders angesprochen sind Orgelbau-Forschende, Kirchenmusiker, Organisten, Regional- und Musikhistoriker sowie Studierende der Musikwissenschaft und Kirchenmusik. Auch für Orgelinteressierte und Kenner der Mark Brandenburg eignet er sich, wenn sie sich vertieft mit Quellen beschäftigen möchten.
Ist der Band eine allgemeine Einführung zu Joachim Wagner?
Nein. „Der Fall Storkow“ ist eine Komplettdokumentation zu einer konkreten Forschungsfrage. Eine breiter angelegte Darstellung bietet Bergelts 2012 erschienene Monographie „Joachim Wagner – Orgelmacher“, die Zeit, Leben und Person sowie über 50 Instrumente behandelt. Diese Monographie ist ein eigenständiges Werk und nicht enthalten.
Wie lässt sich das PDF nutzen?
Das PDF ist sofort nutzbar und kann am Rechner, Tablet oder E-Reader gelesen werden. Es ist durchsuchbar und zitierfähig. Die Ausgabe gibt den Dokumentations- und Abbildungsumfang der großformatigen Druckausgabe seitengetreu wieder.
Welche Verbindung besteht zu den anderen Bänden der Reihe?
„Der Fall Storkow“ eröffnet die im Herbst 2009 begründete Reihe „Dokumente der Orgelwelt“, die die Bände I bis XII umfasst. Mit den Quellen zur Orgel der Königlichen Garnison-Kirche Berlin von 1727 und „Organi Wrizensis“ von 1729 enthalten die Bände II und III weiteres Material im Wagner-Zusammenhang.
Auf welche Ausgabe bezieht sich die Angabe zur siebten Auflage?
Die siebte Auflage wird in der Buchhandelsangabe zum Titel genannt und belegt die anhaltende Nachfrage nach diesem Spezialwerk. Das hier beschriebene Produkt ist das E-Book im PDF-Format; die Maße und das Gewicht im Beschreibungstext beziehen sich ausdrücklich auf die Druckausgabe.
Lesen Sie die Quelle – und schärfen Sie Ihr Wagner-Bild
Wenn Sie historische Deutungen nicht einfach übernehmen, sondern an ihren Grundlagen prüfen möchten, bietet Ihnen „Der Fall Storkow“ einen konkreten Zugang: eine wiederentdeckte Originalquelle, dokumentarische Tiefe und die Einordnung in eine spezialisierte Forschungsreihe. Wählen Sie Dokumente Band I als PDF und beschäftigen Sie sich direkt am eigenen Bildschirm mit einem Forschungsfall, der zu einem differenzierten Bild Joachim Wagners beiträgt.
Verlag: Edition Labium
Seit 1996 widmet sich die Berliner Verlagsedition der Orgelwelt in Text, Bild und Ton. Edition Labium erschließt Instrumente und ihre Geschichte mit Fachpublikationen sowie den Angeboten „Patente“, „Pommern“ und „Storkow“.
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