Ermittlung der Arbeitskosten – Excel-Software für Gastronomie
Excel-Komplettpaket zur Ermittlung der Arbeitskosten: Es berechnet Personalkosten pro Stunde je Mitarbeiter und Abteilung inklusive Nebenkosten, Urlaub und freien Tagen sowie Soll-Umsatz, Auslastung und Umsatz pro Sitzplatz.

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Sie kennen Ihre Personalkosten als größten Kostenblock, aber nicht die tatsächlichen Stundenkosten? Ermittlung der Arbeitskosten – Soll-Umsatz pro MA-Stunde berechnet sie je Mitarbeiter und Abteilung inklusive Nebenkosten, Urlaub und freier Tage. Das deutschsprachige Excel-Komplettpaket bündelt ein Tool für alle Kenntnisstufen: für Ihre Budgetierung, den Soll-Umsatz, die notwendige Auslastung und den Umsatz pro Sitzplatz.
Was berechnet das Excel-Paket?
Sie geben Ihre Personal- und Nebenkostendaten ein. Das Excel-Paket berechnet daraus automatisch Stundenkosten, Soll-Umsatz, notwendige Auslastung und Umsatz pro Sitzplatz. Urlaub, freie Tage und weitere Ausfallzeiten werden berücksichtigt. So planen Sie mit der tatsächlich verfügbaren Arbeitszeit statt mit Stunden, die Ihrem Betrieb nicht zur Verfügung stehen.
Die Berechnung reicht vom einzelnen Mitarbeiter bis zur gesamten Abteilung inklusive aller Nebenkosten. Damit erhalten Sie eine belastbare Grundlage für Ihre Budgetierung und die Zielvorgaben für Küche und Service. Die Ergebnisse liefern außerdem die notwendigen Daten für das Erfolgskennzahlensystem, mit dem Sie betriebliche Kennzahlen zur Steuerung nutzen.
| Baustein | Was es berechnet | Wofür Sie es nutzen |
|---|---|---|
| Personalkosten pro Stunde | Stundenkosten für jeden einzelnen Mitarbeiter. | Mitarbeitereinsatz mit konkreten Kosten statt Schätzwerten planen. |
| Abteilungskosten | Personalkosten der gesamten Abteilung inklusive aller Nebenkosten. | Die vollständige Kostenbasis Ihrer Abteilung überblicken. |
| Urlaub und freie Tage | Verfügbare Arbeitszeit unter Berücksichtigung von Urlaub, freien Tagen und weiteren Ausfallzeiten. | Stundenkosten auf realistisch verfügbare Arbeitsstunden beziehen. |
| Budgetierung &… | Soll-Umsatz pro Mitarbeiterstunde und pro Mitarbeiter im Gesamtjahr. | Aus Kosten messbare Umsatzvorgaben ableiten. |
| Notwendige Auslastung | Die für Ihre Planung erforderliche Auslastung. | Besetzung, Öffnungszeiten und Umsatzziele aufeinander abstimmen. |
| Umsatz pro Sitzplatz | Den Umsatz bezogen auf Ihre Sitzplätze. | Die Restaurantkapazität in Ihre wirtschaftliche Planung einbeziehen. |
| Erfolgskennzahlensystem | Die benötigten Kostendaten als Grundlage für das Erfolgskennzahlensystem. | Berechnete Werte für das weitere Controlling verwenden. |
| Konzept-PDF mit Formeln | Erklärt Rechenwege und Kennzahlen anhand von Formeln und Beispielrechnungen. | Ergebnisse nachvollziehen und ihre Entstehung verstehen. |

Warum Dienstpläne ohne Kennzahlen teuer sind
Seit über 30 Jahren sind die Personalkosten in der Gastronomie laut Anbieter höher als der Wareneinsatz. Trotzdem gibt es mehr Warenwirtschaftssysteme als aussagefähige Dienstplanlösungen. Der größte Kostenblock bleibt damit häufig ohne belastbare Stundenwerte. Unter laufendem Kostendruck fehlt dann die Grundlage, um die Wirtschaftlichkeit einer Besetzung zu beurteilen.
Viele Dienstplanprogramme zeigen eingeteilte Stunden, liefern laut Anbieter jedoch keine aussagefähigen Kennzahlen wie Personalkosten pro Stunde und Soll-Umsatz pro Mitarbeiterstunde. Die Arbeitskosten-Tabelle ergänzt diese Ebene: Sie ermitteln Soll-Kennzahlen für die Mitarbeitereinsatzplanung und können darauf wirtschaftliche Dienstpläne aufbauen.
Diese Kennzahlen fehlen den meisten Dienstplänen
- Personalkosten pro Stunde Brutto-Brutto: Stundenkosten einschließlich aller Arbeitgebernebenkosten.
- Soll-Umsatz pro Mitarbeiterstunde: der Umsatz, den eine eingesetzte Mitarbeiterstunde erwirtschaften soll.
- Notwendige Auslastung: die rechnerische Zielgröße für Ihre Kapazitätsplanung.
- Personalkosten in Prozent: der Anteil am Umsatz pro Tag, Woche und Monat.
So entsteht Ihr Soll-Umsatz pro Stunde
Die Tabelle „Arbeitsgruppenkosten“ nimmt Mitarbeiternamen, Anzahl der Gehälter und den Anteil der Lohnnebenkosten auf. Als Ergebnis erhalten Sie die Gesamt-Arbeitsgruppenkosten inklusive aller Nebenkosten. Hinzu kommt die Tabelle „Arbeitszeit“. Zusammen bilden beide Tabellen die Grundlage, um die Kosten auf verfügbare Stunden herunterzurechnen.
- Gesamtlohnkosten ÷ verfügbare Arbeitsstunden = Personalkosten pro Stunde.
- Kosten pro Arbeitsstunde ÷ 60 Minuten = Kosten für eine Arbeitsminute.
Die Musterrechnung lautet laut dem Konzept zum Paket: 23.247,00 € jährliche Arbeitsgruppenkosten ÷ 1.664 Stunden = 13,97 € Stundenkosten. Als weitere Zielwerte nennt das Beispiel 39,91 € Soll-Umsatz pro Mitarbeiterstunde und 66.240,00 € Soll-Umsatz pro Mitarbeiter und Jahr. Das sind Rechenbeispiele, keine pauschalen Zielvorgaben für Ihren Betrieb.
Die hinterlegten Formeln machen den Rechenweg nachvollziehbar. Das Konzept behandelt den Soll-Umsatz pro Mitarbeiterstunde in Kapitel 3.5, den Soll-Umsatz pro Mitarbeiter/Gesamtjahr in Kapitel 3.6 und die Soll-Auslastung Restaurant in Kapitel 3.8. Nach der Anwendung kennen Sie neben den gesamten Arbeitsgruppenkosten auch die Personalkosten in Prozent pro Tag, Woche und Monat.


Umsatz pro Sitzplatz und Soll-Auslastung
Der Umsatz pro Sitzplatz ist laut Anbieter die wichtigste Kennzahl im Restaurant. Zusammen mit der notwendigen Auslastung verbindet er Ihre Personalkostenplanung mit der verfügbaren Kapazität. So erhalten Sie eine rechnerische Grundlage für Öffnungszeiten, Besetzung und Umsatzziele, statt allein die Zahl der eingeplanten Mitarbeiter zu betrachten.
Ein budgetiertes Personalkostenziel von beispielsweise 35 % wird zu konkreten Kostengrenzen: Daraus lassen sich die zulässigen Kosten pro Mitarbeiterstunde und pro Mitarbeiter im Gesamtjahr ableiten. Die Soll-Auslastung wird im Konzept in Kapitel 3.8 erläutert. Die ermittelten Daten können Sie zugleich für das Erfolgskennzahlensystem weiterverwenden.
Was Sie eingeben
- Ihr budgetiertes Personalkostenziel in Prozent.
- Die Anzahl der Sitzplätze.
- Ihre Öffnungszeiten.
- Personaldaten einschließlich Nebenkosten und verfügbarer Arbeitszeit.
Was Sie herausbekommen
- Zulässige Kosten pro Mitarbeiterstunde und pro Mitarbeiter im Gesamtjahr.
- Die Soll-Auslastung für Ihr Restaurant.
- Den Umsatz pro Sitzplatz als Planungskennzahl.
Was Sie für den Einsatz brauchen
Das Kalkulationspaket richtet sich an Inhaber, Geschäftsführer, F&B-Manager, Küchen- und Restaurantleiter sowie Führungs- und Fachkräfte aus Gastronomie, Hotellerie und Gemeinschaftsverpflegung. Auch Selbstständige und Unternehmer mit Personalkostenverantwortung können damit kalkulieren. Es ist für alle Kenntnisstufen vorgesehen und benötigt keine Spezialsoftware.
- Tabellenkalkulation: ein verbreitetes Programm wie Excel.
- Rechnungswesen: Personal- und Gehaltsdaten sowie den Anteil der Lohnnebenkosten bereithalten.
- Kellnerkasse: vorhandene Umsatzzahlen für Ihre Kennzahlenplanung nutzen.
- Arbeitszeiten: verfügbare Stunden unter Berücksichtigung von Urlaub, freien Tagen und weiteren Ausfallzeiten erfassen.
Sie arbeiten mit den Tabellen „Arbeitsgruppenkosten“ und „Arbeitszeit“. Zum Paket gehört das ausführliche Konzept-PDF „Ermittlung der Arbeitsgruppenkosten und Personalkosten Kennzahlen“ mit Inhaltsverzeichnis, Formeln und Beispielrechnungen. Die berechneten Stunden- und Minutenkosten lassen sich auch für die Arbeitskosten pro Gericht und damit für eine vollständige Speisenkalkulation im F&B-Bereich nutzen.
Dieses Excel-Paket ist auch im Komplettpaket zur wirtschaftlichen Mitarbeitereinsatzplanung mit Kennzahlen und Umsatzprognose in Excel enthalten; zum selben Thema gibt es beim Anbieter begleitende Online-Seminare.
Nutzen Sie das Komplettpaket Ermittlung der Arbeitskosten, um Ihre nächste Personalplanung auf berechnete Stundenkosten zu stützen. Mit Ihren vorhandenen Betriebsdaten erhalten Sie nachvollziehbare Soll-Werte für Mitarbeiter, Abteilungen und Sitzplätze – als Grundlage für Budgetierung und wirtschaftliche Dienstpläne.
Was Teilnehmer zu den Kennzahlen sagen
Die folgenden Stimmen zum Anbieter beziehen sich auf die Trainings des Anbieters zu diesen Kennzahlen, nicht auf das Excel-Paket selbst. Christopher Risse und Achim von Flatow beschreiben darin ihre Eindrücke von den Musterbeispielen und vom Trainer. Produktbezogene Kundenstimmen liegen nicht vor.
Die anschaulichen und praxisnahen Musterbeispiele, das kompakte Thema und die Kurzweiligkeit
Christopher Risse – zu den Trainings des Anbieters zu diesen Kennzahlen
Das Engagement und die Kompetenz des Trainers
Achim von Flatow – zu den Trainings des Anbieters zu diesen Kennzahlen

Häufige Fragen zu Ermittlung der Arbeitskosten – Soll-Umsatz pro MA-Stunde
Welche Kennzahlen berechnet das Komplettpaket?
Es berechnet Personalkosten pro Stunde für jeden einzelnen Mitarbeiter und für die gesamte Abteilung inklusive aller Nebenkosten. Urlaub, freie Tage und weitere Ausfallzeiten werden berücksichtigt.
Kann ich damit auch den Soll-Umsatz berechnen?
Ja. Das Paket unterstützt Budgetierung, Soll-Umsatz und notwendige Auslastung. Das Konzept enthält eigene Kapitel zum Soll-Umsatz pro Mitarbeiterstunde, pro Mitarbeiter/Gesamtjahr und zur Soll-Auslastung Restaurant.
Welche Kennzahl ist für Restaurants besonders wichtig?
Laut Anbieter ist der Umsatz pro Sitzplatz die wichtigste Restaurantkennzahl. Sie können ihn mit dem Excel-Paket ermitteln und für Ihre Planung nutzen.
Welche Software brauche ich?
Sie benötigen ein verbreitetes Tabellenkalkulationsprogramm wie Excel. Spezialsoftware ist nicht nötig; Sie arbeiten mit den Tabellen des Kalkulationspakets.
Welche Daten muss ich bereithalten?
Sie nutzen vorhandene Zahlen aus Rechnungswesen und Kellnerkasse. Mitarbeiternamen, Anzahl der Gehälter, Anteil der Lohnnebenkosten und Arbeitszeiten tragen Sie in „Arbeitsgruppenkosten“ und „Arbeitszeit“ ein.
Taugt das Paket auch, wenn ich schon ein Dienstplanprogramm nutze?
Ja. Vielen Dienstplanprogrammen fehlen laut Anbieter Personalkosten pro Stunde und Soll-Umsatz pro Mitarbeiterstunde. Das Excel-Paket ergänzt diese Kennzahlen als Grundlage für wirtschaftliche Dienstpläne.
Kann ich ein Personalkostenziel in Prozent vorgeben?
Ja. Aus einem budgetierten Personalkostenziel von beispielsweise 35 % lassen sich die zulässigen Kosten pro Mitarbeiterstunde und pro Mitarbeiter im Gesamtjahr ableiten.
Lassen sich die Ergebnisse weiterverwenden?
Ja. Sie liefern Daten für das Erfolgskennzahlensystem. Über die Stunden- und Minutenkosten können Sie außerdem die Arbeitskosten pro Gericht für Ihre Speisenkalkulation ermitteln.
Ist das Paket in einem größeren Paket enthalten?
Ja. Es ist auch Bestandteil des Komplettpakets zur wirtschaftlichen Mitarbeitereinsatzplanung mit Kennzahlen und Umsatzprognose in Excel.
Für wen ist das Paket gedacht?
Für Führungs- und Fachkräfte aus Gastronomie, Hotellerie und Gemeinschaftsverpflegung sowie Selbstständige und Unternehmer, die Mitarbeitereinsatzplanung und Kostencontrolling verantworten.
Autor: Uwe Ladwig
Seit 1992 verbindet Uwe Ladwig gastronomische Betriebsorganisation mit betriebswirtschaftlicher Kalkulation. Seine Fachbücher, Seminare und Softwareangebote unterstützen Gastronomiebetriebe bei Preisgestaltung, Budgetierung und Controlling.
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