E-BookOrgelbau & Orgelgeschichte

Pommersche Orgeln des 17. Jahrhunderts – Dokumente Band IV

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Dokumentenband zur Orgellandschaft Pommerns im 17. Jahrhundert: Als PDF-E-Book der Reihe „Dokumente“ (Band IV) bündelt der Titel historische Quellen für Orgelfreunde, Organisten und Forschende und macht die alte Orgelkultur nachvollziehbar.

Ein Erstdruck, der pommersche Orgelgeschichte zugänglich macht

Manche Forschungsarbeit bleibt über Jahrzehnte außerhalb des öffentlichen Blicks. So erging es dem Lebenswerk von Friedrich Giese: Kriegs- und nachkriegsbedingt blieb es teilweise im Manuskriptstadium. „Pommersche Orgeln des 17. Jahrhunderts – Dokumente Band IV“ der Edition Labium macht seine Quellenarbeit erstmals zugänglich – als Erstdruck und als deutschsprachiges PDF-E-Book.

Für Sie bedeutet das: Sie können die pommersche Orgellandschaft des 17. Jahrhunderts aus edierten historischen Dokumenten heraus erschließen, statt allein auf verstreute und schwer zugängliche Bestände angewiesen zu sein. Der Band würdigt Instrumente, deren Bedeutung für die Orgelbaugeschichte sehr hoch einzuschätzen ist, und öffnet den Blick auf ihren Platz in der preußisch-norddeutschen Orgelbaugeschichte.

Besonders wertvoll für Ihre Recherche: Laut Buchhandelsbeschreibung enthält die Arbeit Details, die sich so in keiner anderen Quelle finden lassen. Zudem nimmt Giese Fakten und Erkenntnisse vorweg, die erst Gustav Fock wieder aufgriff. Sie lernen damit nicht nur historische Orgeln kennen, sondern auch den Weg, auf dem sich das Wissen über sie entwickelt hat.

Was Sie mit „Pommersche Orgeln des 17. Jahrhunderts“ erschließen

Der vollständige Werktitel lautet „Pommersche Orgeln des 17. Jahrhunderts – Ein Beitrag zur Orgelbaugeschichte“. Sein Verfasser Friedrich Giese (1882–1970) war Lehrer, Studienrat, Musikwissenschaftler, Organist und Chorleiter in Stettin und Greifswald. Seine Arbeit verbindet die Beschäftigung mit historischen Instrumenten mit einer Quellenbasis, die lange nicht in den Blick der Öffentlichkeit gelangte.

Die Methode des Bandes ist die Edition historischer Dokumente und Quellen zum Orgelbau. Sie erhalten damit einen gebündelten Zugang zu Material, das für eigene Recherchen, Vorträge oder die vertiefte Beschäftigung mit der Region nutzbar wird.

  • Die Orgellandschaft überblicken: Sie gewinnen Kenntnis der pommerschen Orgeln des 17. Jahrhunderts und können einzelne Instrumente in einen größeren historischen Zusammenhang stellen.
  • Historische Quellen kennenlernen: Sie arbeiten mit Orgel-Dokumenten in edierter Form und erhalten eine Grundlage für die weitere wissenschaftliche Beschäftigung.
  • Forschungsgeschichte nachvollziehen: Gieses vorweggenommene, später von Gustav Fock wieder aufgegriffene Erkenntnisse lassen Sie historische Befunde und ihre Rezeption gemeinsam betrachten.
  • Über die Region hinausdenken: Sie ordnen den Bestand in die preußisch-norddeutsche Orgelbaugeschichte ein – hilfreich, wenn Ihre Fragestellung über einen einzelnen Ort hinausreicht.

Auch in der spezialisierten Fachliteratur hat der Titel seinen Platz: Die internationale Arp-Schnitger-Fachseite arpschnitger.nl nennt Gieses „Pommersche Orgeln des 17. Jahrhunderts“ als Literatur zur ehemaligen Schnitger-Orgel in Stettin, St. Jacobi. Die Empfehlung stammt vom Orgelforscher Krzysztof Urbaniak.

Für Ihre Forschung, Kirchenmusik und Reisevorbereitung

„Pommersche Orgeln des 17. Jahrhunderts“ richtet sich an Orgelinteressierte, Orgelforscher und Musikhistoriker ebenso wie an Organisten und Kirchenmusiker. Das fortgeschrittene Niveau passt zu Leserinnen und Lesern, die historische Zusammenhänge genauer verstehen und mit Quellen weiterarbeiten möchten.

Für wissenschaftliche und eigene Recherchen

Wenn Sie sich mit historischen Instrumenten, regionaler Orgelbaugeschichte oder älteren Forschungsergebnissen beschäftigen, bietet der Band einen edierten Quellenzugang. Sie können Gieses Befunde in Ihre Fragestellungen einbeziehen und erhalten bibliografisch nachweisbares Material für Ihre weitere Arbeit.

Für die praktische Beschäftigung mit Orgelkultur

Bereiten Sie einen Vortrag, ein Konzert oder eine Reise vor, kann das E-Book den historischen Hintergrund vertiefen. So wird aus der Beschäftigung mit einem Instrument eine Zeit- und Bildungsreise durch die Orgellandschaft und ihre Überlieferung.

Sie müssen dafür nicht ausschließlich zur pommerschen Orgelgeschichte forschen. Gerade die Einordnung in den preußisch-norddeutschen Zusammenhang macht die Quellenedition auch für benachbarte Themen anschlussfähig. Sie sollten allerdings Freude an historischen Dokumenten und einer vertieften fachlichen Lektüre mitbringen.

Eine Quellenedition mit fachlichem Fundament

Dokumente Band IV steht in einer Edition, die der Sicherung und Erschließung von Orgelgeschichte verpflichtet ist. Die 1996 gegründete Edition Labium widmet sich der Welt der Orgel und ihren Protagonisten in schriftlicher, visueller und akustischer Form. Das zu ihrem Umfeld gehörende Labium-Archiv liefert historisches Bildmaterial für Publikationen zur brandenburgisch-preußischen Orgelgeschichte.

Herausgeber der Reihe und Edition ist Wolf Bergelt, Jahrgang 1951, Organist und Orgelhistoriker. Er begründete 1979 die systematische Orgelfeldforschung im Land Brandenburg, leitet das Institut für Orgelforschung Brandenburg und ist Autor zahlreicher Orgel-Publikationen. Die Orgelakademie Uckermark-Westpommern beschreibt ihn als international gefragten Orgelhistoriker.

Diese Arbeit reicht von einzelnen Orgelbauern bis zur Bestandsaufnahme einer ganzen Region: Bergelt veröffentlichte 2012 mit „Joachim Wagner – Orgelmacher“ die erste umfassende Monographie zu diesem Orgelbauer. Zusätzlich betreut er das als Komplettinventar angelegte „Orgelhandbuch Brandenburg“ und arbeitet eng mit dem international bekannten Wagner-Experten Dietrich Kollmannsperger zusammen. In diesem Forschungsumfeld wird Gieses Arbeit zugänglich gemacht.

Quellen bewahren, Forschungsfakten verbreiten

Die Reihe „Dokumente der Orgelwelt“ wurde im Herbst 2009 in der Edition Labium angelegt. Ihr erklärtes Ziel ist es, Quellenschätze für die Musikwissenschaft sichern und bewahren zu helfen – insbesondere solche, die nur noch in wenigen Exemplaren greifbar, vom Verfall bedroht oder schwer zugänglich sind.

Zur Bewahrung gehört auch die wissenschaftliche Auseinandersetzung: Die Reihe dient der Verbreitung interessanter Forschungsfakten und der Korrektur aufgekommener Irrtümer. Das Deutsche Musikinformationszentrum führt „Dokumente der Orgelwelt“, herausgegeben von Wolf Bergelt, Berlin 2010ff., unter den Publikationen des Instituts für Orgelforschung Brandenburg. Mit dem Band erhalten Sie somit Zugang zu einer Arbeit innerhalb eines fachlich verankerten Editionsprogramms.

Dokumente Band IV als PDF: Ihre Quellen digital zur Hand

Sie erhalten ein E-Book im PDF-Format. Wie die weiteren E-Book-Titel der Edition Labium ist „Pommersche Orgeln des 17. Jahrhunderts“ damit digital nutzbar – am Schreibtisch, auf Reisen oder beim Besuch einer Kirche. Für die Lektüre Ihres Exemplars sind Sie nicht von Bibliotheksbeständen und deren Verfügbarkeit abhängig.

  • Sprache: Deutsch. Sie lesen die Quellenedition in deutscher Sprache und können sie unmittelbar in Ihre deutschsprachige Recherche einbeziehen.
  • Umfang: ein Dokumentenband. Enthalten ist Band IV der Reihe „Dokumente der Orgelwelt“, bibliografisch auch als Band 4 geführt.
  • Niveau: fortgeschritten. Der Band ist für eine vertiefte Beschäftigung mit Orgelgeschichte und historischen Quellen vorgesehen.
  • Ausgabe: Erstdruck. Die Edition erschließt Gieses zuvor nicht öffentlich zugängliche Arbeit.

Für Ihre bibliografische Orientierung: Laut Lexikoneintrag zu Wolf Bergelt erschien das Werk 2012 als Band 4 bei Freimut & Selbst in Berlin. Die dort genannte ISBN lautet 978-3-7375-9572-8. Damit lässt sich der Band in der Forschungsliteratur eindeutig zuordnen.

Vom Lesen zur eigenen Fragestellung

Nutzen Sie den Band zunächst, um die pommersche Orgellandschaft des 17. Jahrhunderts zu überblicken. Anschließend können Sie einzelne Instrumente, Quellen oder forschungsgeschichtliche Bezüge gezielt für einen Vortrag, eine Reisevorbereitung oder Ihre weitere Recherche aufgreifen.

Band IV im Zusammenhang der Reihe „Dokumente“

„Pommersche Orgeln des 17. Jahrhunderts“ ist Teil eines Programms mit zwölf Bänden der Reihe „Dokumente“. Wenn Sie Ihre Quellenbibliothek zur preußisch-norddeutschen Orgelgeschichte schrittweise erweitern möchten, finden Sie hier weitere Zugänge: von Faksimiles und historischen Nachrichten über Orgeldispositionen bis zu Forschungsfällen und Patenten.

Die folgende Übersicht zeigt das Reihenprogramm. Die weiteren Bände sind eigenständige Titel und nicht Bestandteil von Dokumente Band IV.

BandTitel
IDer Fall Storkow (ein Beitrag zur Joachim Wagner-Forschung)
IIDie in der Königl. Garnison-Kirche zu Berlin befindliche neue Orgel
IIIOrgani Wrizensis (Faksimile des Originaldrucks)
IVPommersche Orgeln des 17. Jahrhunderts
VFrankfurter Orgelschriften von Tobias Kraßke
VIPreußischer Orgelbau – Patente (eine Komplettdokumentation)
VIIDer Fall Hohenofen (ein Beitrag zur Marx-Schinkel-Forschung)
VIIISammlung einiger Nachrichten von berühmten Orgel-Wercken
IXOrgelschlüssel (Schriften von Matthäus Hertel)
XOrgeldispositionen (Sammlung Haupt)
XIOrgeldispositionen (Sammlung Mund)
XIIDie ehemalige Scherer-Orgel in Bernau

Weitere Zugänge zu Stettin und Brandenburg

Ergänzend bietet die Edition Labium drei Monographien unter dem Titel „Wagner-Geist im Orgelbau“: Stettin – St. Marien als Band I, Stettin – St. Nikolai als Band II und Stettin – Schlosskirche als Band III. Alle drei sind jeweils als PDF-E-Book erhältlich und bieten thematische Anschlüsse für Ihre Beschäftigung mit Stettiner Orgelgeschichte.

Ebenfalls zum Programm gehört „Orgelreisen durch die Mark Brandenburg – Eine Zeit- und Bildungsreise“, auch als PDF-E-Book. Diese eigenständigen Titel ergänzen das Umfeld der Quellenedition, ohne zum enthaltenen Band zu gehören.

Machen Sie Gieses Quellenarbeit zur Grundlage Ihrer nächsten historischen Erkundung. Mit Dokumente Band IV gewinnen Sie einen gebündelten Zugang zur pommerschen Orgellandschaft des 17. Jahrhunderts – digital verfügbar und eingebettet in die Geschichte des preußisch-norddeutschen Orgelbaus.

Einblicke in Pommersche Orgeln des 17. Jahrhunderts – Dokumente Band IV

Welche Resonanz die Arbeit findet, zeigt ihr Platz in der Fachliteratur: Die internationale Arp-Schnitger-Fachseite arpschnitger.nl führt Gieses „Pommersche Orgeln des 17. Jahrhunderts“ als Literatur zur ehemaligen Schnitger-Orgel in Stettin, St. Jacobi – empfohlen vom Orgelforscher Krzysztof Urbaniak. Und das Deutsche Musikinformationszentrum führt die Reihe „Dokumente der Orgelwelt“ unter den Publikationen des Instituts für Orgelforschung Brandenburg.

Häufige Fragen zu „Pommersche Orgeln des 17. Jahrhunderts – Dokumente Band IV“

Ist das nicht zu speziell für mich?

Der Band richtet sich nicht nur an spezialisierte Orgelforscher. Auch Orgelinteressierte, Musikhistoriker, Organisten und Kirchenmusiker können damit die pommersche Orgellandschaft des 17. Jahrhunderts erschließen. Die Einordnung in die preußisch-norddeutsche Orgelbaugeschichte erweitert den Blick über die Region hinaus. Das Niveau ist fortgeschritten; Interesse an historischen Quellen ist daher eine gute Voraussetzung.

Kann ich diese Informationen nicht kostenlos finden?

Der besondere Nutzen liegt im gebündelten, edierten Zugang zu Gieses Arbeit, die hier als Erstdruck zugänglich wird. Laut Buchhandelsbeschreibung enthält sie Details, die sich so in keiner anderen Quelle finden lassen. Die Reihe „Dokumente der Orgelwelt“ widmet sich gerade solchen Quellen, die nur noch in wenigen Exemplaren greifbar, vom Verfall bedroht oder schwer zugänglich sind.

Ist die Arbeit von 1882–1970 heute überhaupt noch gültig?

1882–1970 sind die Lebensdaten Friedrich Gieses, nicht der Entstehungszeitraum des Werkes. Sein historischer und forschungsgeschichtlicher Wert liegt unter anderem darin, dass er laut Buchhandelsbeschreibung Erkenntnisse vorwegnimmt, die erst Gustav Fock wieder aufgriff. Zugleich würdigt die Arbeit Instrumente von sehr hoher Bedeutung für die Orgelbaugeschichte. Die Edition unter der Herausgeberschaft von Wolf Bergelt macht diese Quellen für die heutige Beschäftigung zugänglich; sie ist als historische Forschungsarbeit zu lesen, nicht als pauschaler Ersatz für spätere Forschung.

Wer steht hinter der Edition?

Hinter dem Band steht die 1996 gegründete Edition Labium. Sie widmet sich der Welt der Orgel und ihren Protagonisten in schriftlicher, visueller und akustischer Form. Herausgeber ist Wolf Bergelt, Leiter des Instituts für Orgelforschung Brandenburg. Das Deutsche Musikinformationszentrum führt die Reihe „Dokumente der Orgelwelt“ unter den Publikationen dieses Instituts.

Ich lese lieber gedruckt – lohnt sich das E-Book trotzdem?

Alle Titel des Bookshops der Edition Labium erscheinen als E-Book im PDF-Format, auch „Pommersche Orgeln des 17. Jahrhunderts – Dokumente Band IV“. Das PDF lässt sich am Schreibtisch, auf Reisen oder in der Kirche lesen, bei Bedarf abschnittsweise ausdrucken und macht Sie unabhängig von Bibliotheksbeständen, die nur noch in wenigen Exemplaren greifbar sind.

Verlag: Edition Labium

Seit 1996 widmet sich die Verlagsedition der Orgelwelt in Text, Bild und Ton. Edition Labium verbindet Orgelbau und Orgelgeschichte mit Publikationen über Instrumente und ihre Protagonisten; zum Angebot gehört „Pommern“.

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Auf einen Blick

FormatE-Book (PDF)
UmfangEin Band (Dokumente Band IV) der Edition Labium als PDF-E-Book
DauerE-Book (PDF), Dokumente Band IV
NiveauFortgeschritten
SpracheDeutsch
PreismodellEinmalzahlung
ZielgruppeFortgeschrittene, Kreative
Stand26.09.2026
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