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Bioregionalismus in Deutschland – E-Book über Ökoregionen

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Das E-Book für Ökologie- und Regionalinteressierte erklärt das Konzept von 50 bis 60 Bioregionen in Deutschland. Lernen Sie, Landschaften, Natur und regionale Identität jenseits von Verwaltungsgrenzen einzuordnen.

Sie wollen Deutschland nicht länger in Bundesländern, sondern in Landschaften denken? Dann sind Sie hier richtig. Bioregionalismus in Deutschland von Leif-Thorsten Kramps eröffnet Ihnen einen anderen Blick auf das Land: auf etwa 50 bis 60 Bioregionen, deren Zusammenhang sich aus Landschaft, Natur und regionaler Zugehörigkeit ergibt. Das deutschsprachige E-Book ist als digitaler Download sofort verfügbar. Es richtet sich an alle, die Ökologie, Spiritualität und Regionalismus gemeinsam betrachten und die dahinterstehende Argumentation verstehen möchten.

E-Book Cover Bioregionalismus in Deutschland mit Herz-Anatomie über Landschaftsszenerie und Deutschlandkarte

Welche Perspektive eröffnet Bioregionalismus in Deutschland?

Wo beginnt eine Region, und was hält sie zusammen? Eine Verwaltungsgrenze gibt darauf eine andere Antwort als ein Landschaftsraum. Das E-Book lädt Sie ein, diesen Unterschied ernst zu nehmen. Seine Leitfrage lautet: Ist der Bioregionalismus eine sinnvolle und erfolgversprechende Perspektive für die ökopolitischen Kräfte in Deutschland? Der Autor entwickelt dazu eine argumentativ-essayistische Betrachtung, die vom nordamerikanischen Ursprung des Konzepts bis zu konkreten deutschen Regionen führt.

Strukturierte Strohoberfläche in Creme- und Beigetönen

Sie verfolgen dabei nicht nur eine Definition. Sie lernen ein Denkmodell kennen, mit dem sich Heimat, ökologische Bedingungen und regionale Identität aufeinander beziehen lassen. Der Text verbindet die drei Themenfelder Ökologie, Spiritualität und Regionalismus. Landschaft erscheint darin zugleich als natürlicher Lebensraum und als möglicher Bezugspunkt für Zugehörigkeit.

Für ökopolitisch Engagierte bietet diese Lektüre einen Ansatz zur Auseinandersetzung. Heimat-, Geschichts- und Regionalinteressierte finden Anknüpfungspunkte in vertrauten Landschaften und Vereinen. Auch als Einsteiger oder Studierender können Sie der Gedankenführung ohne Vorwissen folgen und sich die zentralen Begriffe erschließen.

Warum lässt sich das US-Konzept nicht einfach übertragen?

Der Einwand, amerikanischer Bioregionalismus passe nicht ohne Weiteres auf Deutschland, ist der Ausgangspunkt des Textes. Der Autor sieht ein strukturelles Defizit seiner Übertragbarkeit darin, dass das Konzept durch und durch von den Bedingungen Nordamerikas geprägt ist. Wer seine Vorschläge verstehen will, muss deshalb zunächst nach ihrem Entstehungszusammenhang fragen.

In der Argumentation des Autors fehlen im multiethnischen „Schmelztiegel“ USA ethnokulturelle Anknüpfungspunkte zur Bestimmung von Regionen; ausgenommen werden die verbliebenen indigenen Bevölkerungsgruppen. Hinzu kommt die aus der zeitlichen Perspektive der Schrift beschriebene Staatsgeschichte von nur rund 200 Jahren. Diese Aussagen gehören zur Begründung, mit der der Autor die Grenzen einer unmittelbaren Übernahme erklärt.

Seine Folgerung: Der Bioregionalismus muss auf die Verhältnisse und Bedürfnisse in Deutschland angepasst werden. Für Sie liegt der Erkenntnisgewinn gerade in dieser Unterscheidung. Sie können nachvollziehen, welche Bestandteile eines Konzepts an seinen Herkunftsraum gebunden sind und welche sich für eine andere regionale Ordnung weiterdenken lassen.

Woran kann regionale Identität in Deutschland anknüpfen?

Die Suche nach deutschen Anknüpfungspunkten führt im Text zunächst zu einer Prüfung älterer Regionalismusvorstellungen. Dynastisch geprägte Zugehörigkeiten und traditionelle Verwaltungsgliederungen bieten nach Auffassung des Autors kaum tragfähige Antworten. Als Beispiel nennt er die Bayernpartei. Auch der Rückgriff auf das frühmittelalterliche Stammesherzogtum löse die Frage nach einer landschaftlich begründeten Identität nicht.

Anschaulich wird diese Kritik an drei Beispielen, deren Bewertung Sie im Zusammenhang der Argumentation einordnen können:

  • Bayern: Der Autor beschreibt das Bundesland als Verbindung zahlreicher Landschaften und Landsmannschaften, die teilweise willkürlich einverleibt worden seien. Eine gemeinsame regionale Identität von Aschaffenburg bis Berchtesgaden entbehre deshalb aus seiner Sicht gemeinsamer Voraussetzungen.
  • Baden: Alemannisch und fränkisch geprägte Teilkulturen sowie sehr unterschiedliche Landschaften zeigen für ihn, dass eine historische Gebietsbezeichnung nicht automatisch einen einheitlichen regionalen Lebensraum bezeichnet.
  • Nordrhein-Westfalen: Das 1946 auf Betreiben der Alliierten geschaffene Bundesland bezeichnet der Autor als „Kunstgebilde“. Es dient ihm als weiteres Beispiel für die Differenz zwischen administrativer Ordnung und landschaftlicher Zugehörigkeit.

Die vorgeschlagene Alternative ist die Landschaft als Orientierungsgröße. Regionales Bewusstsein, regionale Identität und eine mögliche Neugestaltung regionaler Verwaltungsgrenzen sollen sich nach diesem Ansatz an gegebenen Landschaften ausrichten. Ihnen schreibt der Autor das Potenzial zu, ökologische und spirituelle Verwurzelung zu ermöglichen. Sie erhalten damit einen klaren Maßstab, an dem sich seine weiteren Vorschläge prüfen lassen.

Wie wird Deutschland in 50 bis 60 Bioregionen denkbar?

Im Mittelpunkt steht ein genau bestimmter Begriff: Eine Bioregion ist ein geographisches Gebiet, das hinsichtlich von Boden, Wasser, Klima, Tier- und Pflanzenwelt gemeinsame Merkmale aufweist. Heutige Verwaltungsgrenzen sind für diese Bestimmung nicht ausschlaggebend. Bioregionen können in einen Nationalstaat eingebettet sein oder nationalstaatliche Grenzen überschreiten.

Damit verschiebt sich der Blick von Bezeichnungen wie Niedersachsen, Westfalen, Sachsen, Thüringen, Franken oder Bayern auf natürliche, teilweise auch historisch zusammenhängende Einheiten. Genannt werden Emsland, Lüneburger Heide, Harz, Sauerland, Hunsrück, Erzgebirge, Odenwald, Spessart und Schwarzwald. Solche Namen machen das Modell greifbar: Sie verweisen auf Landschaften, an denen sich regionale Zugehörigkeit konkret betrachten lässt.

Nach dem Vorschlag des Autors ließe sich das Gebiet der heutigen Bundesrepublik in etwa 50 bis 60 Bioregionen gliedern. Diese wären landschaftlich und in aller Regel auch landsmannschaftlich definiert. Das enthaltene Kartenmaterial ergänzt die sprachliche Herleitung um eine räumliche Darstellung: Die Regionenkarte macht die vorgeschlagene Gliederung sichtbar. Karte nach Jedicke, 1992.

Ein konkreter Zugang zur eigenen Region

Beziehen Sie die Definition beim Lesen auf eine Landschaft, die Sie kennen. Welche Gemeinsamkeiten zeigen Boden, Wasser, Klima, Tier- und Pflanzenwelt? Und stimmt dieser Zusammenhang mit heutigen Verwaltungsgrenzen überein? So können Sie die Kriterien des Textes Schritt für Schritt nachvollziehen.

Wo zeigt sich landschaftliche Zugehörigkeit bereits im Alltag?

Das E-Book belässt es nicht bei einer räumlichen Neuordnung auf dem Papier. Der Autor führt zwei Bereiche an, in denen er bereits gelebte bioregionale Zusammenhänge erkennt: das Vereinswesen und den Tourismus. Für Sie werden dadurch Anknüpfungspunkte sichtbar, die sich auch im eigenen Umfeld beobachten lassen.

Heimat, Geschichte und Brauchtum

Der Schwarzwaldverein, der Sauerländer Heimatbund und der Hunsrücker Geschichtsverein beziehen sich auf bestimmte Landschaftsräume. Der Autor wertet solche Heimat-, Geschichts- und Brauchtumsvereine als Beleg für ein Bewusstsein kultureller Zusammengehörigkeit, das über frühere dynastische Bindungen und heutige Verwaltungsgliederungen hinausreicht.

Tourismus und regionale Zusammenarbeit

Die Tourismusbranche wirbt mit Siegerland und Sauerland statt mit Westfalen, mit Taunus, Rhön und Odenwald statt mit Hessen. Auch regionale Fremdenverkehrsgemeinschaften orientieren sich an solchen Räumen. Für den Autor zeigt sich darin, dass landschaftliche, landsmannschaftliche und kulturelle Zusammenhänge praktisch erkannt werden.

Diese Beispiele helfen Ihnen, die These von den Bioregionen nicht nur begrifflich zu erfassen. Sie sehen, welche bestehenden Formen regionaler Selbstbeschreibung der Autor für seine Argumentation heranzieht. Damit wird zugleich nachvollziehbar, wie er von beobachtbarer Zugehörigkeit zu einem weiterreichenden ökopolitischen Modell gelangt.

Was nehmen Sie aus der Lektüre mit?

Bioregionalismus in Deutschland bietet Ihnen einen verständlichen Zugang zu einem Konzept an der Schnittstelle von Ökologie, Spiritualität und Regionalismus. Die Methode bleibt argumentativ-essayistisch: Auf die Kritik am US-Modell folgen die Herleitung landschaftsbasierter Regionen und die Belege aus Vereinswesen und Tourismus, ergänzt durch die Regionenkarte.

Nach der Lektüre können Sie zentrale Fragen gezielter beurteilen:

  • Was eine Bioregion bezeichnet und welche natürlichen Merkmale für ihre Bestimmung herangezogen werden.
  • Warum der Autor das nordamerikanische Konzept nicht unverändert auf Deutschland übertragen will.
  • Woran regionale Identität nach seinem Ansatz anknüpfen kann.
  • Wie sich Deutschland in etwa 50 bis 60 Bioregionen denken ließe.
  • Welche Beispiele der Autor als Belege für bereits gelebte bioregionale Zusammenhänge anführt.

Das deutschsprachige E-Book umfasst mehrere Kapitel. Der auf der Verkaufsseite gezeigte Text ist Kapitel 9 „Bioregionalismus in Deutschland?“ aus der Schrift „Zauberwort Bioregionalismus“ vom November 2003. Der Autor hat diese Schrift auch frei im Internet veröffentlicht. Diese Herkunft ist für die zeitliche und inhaltliche Einordnung Ihrer Lektüre wichtig.

Quellenkontext und politische Einordnung

Laut Wikipedia-Eintrag zum Stichwort Bioregion gründete der Autor im Mai 1996 den „Arbeitskreis Bioregionalismus Sauerland“, um den Bioregionalismus im deutschsprachigen Raum bekannt zu machen. Laut einer Studie des Zentrums für europäische Studien der Universität Trier werden der Autor und der Arbeitskreis dem ökofaschistischen Spektrum zugeordnet. Die „Unabhängigen Ökologen Deutschlands“, in deren Umfeld der Autor aktiv war, gelten laut Wikipedia als rechtsextreme Abspaltung der ÖDP. Diese Quellenangaben dienen der sachlichen Einordnung des Textes.

Inhalt und Aufbau im Überblick

BausteinThemaWas Sie erwartet
Bioregionalismus DE9. Bioregionalismus in Deutschland?Prüft, ob der Bioregionalismus eine sinnvolle Perspektive für die ökopolitischen Kräfte in Deutschland ist.
US-DefizitStrukturelles Defizit des amerikanischen BioregionalismusDer Bioregionalismus ist von nordamerikanischen Bedingungen geprägt; im Schmelztiegel USA fehlen…
Regionale IdentitätRegionale Identitäten in DeutschlandDynastische oder verwaltungsgeprägte Regionalismen (Bayernpartei, Stammesherzogtum) und Kunstgebilde wie…
Landschaft als MaßLandschaft als OrientierungsgrößeRegionales Bewusstsein und neue Verwaltungsgrenzen sollen sich an den Landschaften orientieren, die ökologische und…
50–60 BioregionenEinteilung in 50 bis 60 BioregionenStatt Niedersachsen, Westfalen oder Franken werden natürliche Einheiten wie Emsland, Lüneburger Heide, Harz, Sauerland…
PraxisbelegeBelege aus Vereinswesen und TourismusHeimat- und Geschichtsvereine sowie regionale Fremdenverkehrsgemeinschaften zeigen, dass Bioregionen als kulturelle…

Häufige Fragen zu Bioregionalismus in Deutschland

Für wen ist das E-Book geeignet?

Es richtet sich an ökopolitisch Engagierte sowie an Menschen mit Interesse an Ökologie, Spiritualität, Heimat, Geschichte und Regionalismus. Sie benötigen kein Vorwissen. Auch Einsteiger und Studierende können damit die zentralen Begriffe und die Argumentation des Autors kennenlernen.

Der amerikanische Bioregionalismus passt doch nicht auf Deutschland?

Genau diese Frage bildet den Ausgangspunkt. Der Autor untersucht die nordamerikanische Prägung des Konzepts und begründet, weshalb es nicht eins zu eins übernommen werden sollte. Anschließend entwickelt er eine Übertragung auf deutsche Landschaften und regionale Zusammenhänge.

Ist das nicht reine Theorie ohne Bodenhaftung?

Der Text zieht bestehende Heimat-, Geschichts- und Brauchtumsvereine sowie Tourismusregionen heran. Schwarzwaldverein, Sauerländer Heimatbund und Hunsrücker Geschichtsverein sind ebenso Teil der Argumentation wie die Werbung für Siegerland, Sauerland, Taunus, Rhön und Odenwald.

In welchem Format und in welcher Sprache erhalten Sie das Produkt?

Sie erhalten Bioregionalismus in Deutschland als deutschsprachiges E-Book. Es ist als digitaler Download sofort verfügbar.

Enthält das E-Book Kartenmaterial?

Ja. Zum enthaltenen Material gehört eine Regionenkarte, die die räumliche Gliederung veranschaulicht. Die Quellenangabe lautet: Karte nach Jedicke, 1992.

Wie gehört der gezeigte Text zur Gesamtschrift?

Der auf der Verkaufsseite gezeigte Teil ist Kapitel 9 „Bioregionalismus in Deutschland?“ der Schrift „Zauberwort Bioregionalismus“ vom November 2003. Das E-Book umfasst mehrere Kapitel. Die Gesamtschrift wurde vom Autor auch frei im Internet veröffentlicht.

Autor: Leif-Thorsten Kramps

Seit 1996 beschäftigt er sich mit der Vermittlung bioregionalistischer Ideen im deutschsprachigen Raum. Leif-Thorsten Kramps veröffentlicht zu Ökologie und Regionalismus; bei becomePro ist sein E-Book „Bioregionalismus in Deutschland“ erhältlich.

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Auf einen Blick

FormatE-Book (digitaler Download)
UmfangVerkaufsseite zeigt Kapitel 9 des Werks „Bioregionalismus in Deutschland?“; weiterer Umfang nicht angegeben
DauerE-Book, mehrere Kapitel
Niveaualle
SpracheDeutsch
PreismodellEinmalzahlung
ZielgruppeEinsteiger, Studierende
Stand18.09.2026
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