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Trauma- und Nervensystem-Coach – Live-Weiterbildung von Marina Winkler

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Ursprünglicher Preis war: 3.497,00 €Aktueller Preis ist: 2.997,00 €. inkl. MwSt.

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Live-Weiterbildung in 8 Modulen für Coaches und Fachpersonen, die Traumareaktionen im Gespräch sicher erkennen, Nervensystem-Wissen fundiert anwenden und die Grenze zwischen Coaching und Therapie klar ziehen wollen.

Traumareaktionen erkennen und im Coaching sicherer handeln

Kurs-Banner mit Nervenzelle, Text und Porträt einer Frau in weißer Bluse

Dein Gegenüber beginnt plötzlich unkontrolliert zu weinen. Oder der Blick wird leer, der Körper wirkt wie erstarrt. Du möchtest angemessen reagieren, weißt aber nicht sicher: Was passiert gerade – und was darfst du als Coach jetzt tun?

Wenn Trauma in deiner Grundausbildung kaum vorkam, fehlt dir für solche Situationen möglicherweise ein fachlicher Rahmen. Einzelne Informationen über den Vagusnerv, die Polyvagaltheorie oder das Window of Tolerance helfen wenig, wenn sie sich widersprechen oder nicht in die Praxis übersetzen lassen. Du brauchst Orientierung: erkennen, stabilisieren und die eigenen Grenzen kennen.

Die Trauma- und Nervensystem-Coach – Live-Weiterbildung der Neurotraining Akademie setzt genau dort an. In sechs Monaten lernst du mit Marina Winkler, M.Sc. Psychologin, Traumareaktionen neurobiologisch fundiert einzuordnen, Klient:innen zu stabilisieren und zwischen Coaching und Therapie klar zu unterscheiden. Das deutschsprachige Live-Online-Programm auf fortgeschrittenem Niveau verbindet acht aufeinander aufbauende Module mit 60 Live-Stunden.

So wird Nervensystem-Wissen für Coaches zu einer praktischen Grundlage: für traumasensibles Coaching, eine klarere professionelle Positionierung und einen bewussten Umgang mit deiner eigenen Belastung.

Für wen die Live-Weiterbildung gedacht ist

Diese Trauma-Weiterbildung für Coaches richtet sich an Fachpersonen mit mindestens einem Jahr Praxiserfahrung, die Menschen begleiten und dabei fachlich sauber in ihrem jeweiligen Tätigkeitsrahmen bleiben möchten:

  • Coaches und Berater:innen mit abgeschlossener Grundausbildung, die auf Übererregung, Erstarrung oder Dissoziation sicherer reagieren möchten.
  • Heilpraktiker:innen (Psychotherapie), die ihre Arbeit um vertieftes Wissen zu Trauma und Nervensystemregulation ergänzen möchten.
  • Yogalehrer:innen und Körpertherapeut:innen, die körperorientierte Methoden traumasensibel einordnen und einsetzen möchten.
  • Pädagog:innen und Sozialarbeiter:innen, die belastete Menschen begleiten und ihre Möglichkeiten zur Stabilisierung besser verstehen möchten.
  • Ergotherapeut:innen und Gesundheitsfachpersonen, die Nervensystemreaktionen in ihrer Arbeit fundierter berücksichtigen möchten.
  • Berater:innen im betrieblichen Kontext, die Belastungsreaktionen erkennen und bei Bedarf angemessen weiterverweisen möchten.

Im Mittelpunkt steht nicht, möglichst viele Techniken zu sammeln. Du lernst, welche Intervention zu welcher Situation passt, wann Zurückhaltung geboten ist und wann eine Verweisung nötig wird. Dazu gehört auch, deinen eigenen Regulationszustand wahrzunehmen und dich vor Überlastung zu schützen.

Sechs Monate live lernen – mit einer festen Gruppe

Du lernst nicht allein vor aufgezeichneten Lektionen. Maximal 20 Teilnehmer:innen starten gemeinsam und bleiben über das Programm hinweg als Kohorte zusammen. Diese Kontinuität lässt die Gruppe als sicheren Lernraum wachsen – für Körpererfahrung, fachliche Fragen und ehrliches Feedback.

Rahmen So ist das Programm organisiert
Format und Niveau Live-Online-Weiterbildung auf Deutsch, für Fortgeschrittene.
Dauer Sechs Monate mit rund 20 Lehrwochen bis in den Sommer; Pausen für Feiertage und Integration sind eingeplant.
Live-Unterricht 20 Freitags-Sessions von 19:00 bis 21:00 Uhr: jeweils zwei Stunden, insgesamt 40 Stunden.
Embodiment Vier über das Programm verteilte Samstage à fünf Stunden: insgesamt 20 Stunden.
Gesamtumfang 60 Live-Stunden in acht aufeinander aufbauenden Modulen.
Gruppengröße Maximal 20 Teilnehmer:innen pro Durchgang.
Erster Start Februar 2027. Die Anmeldung ist ab sofort offen.
Terminplanung Den genauen Terminplan erhältst du direkt nach der Anmeldung, spätestens vier Wochen vor dem Start.
Wöchentlicher Aufwand Etwa drei bis vier Stunden: zwei Stunden Live-Session, etwa eine bis eineinhalb Stunden Peer-Coaching und optionale Vertiefung. Die vier Embodiment-Samstage…

Ein späterer Einstieg ist nicht möglich: Die Inhalte bauen aufeinander auf, ebenso die gemeinsame Lernerfahrung. Wenn du den Start verpasst, kannst du dich auf die Warteliste für den nächsten Durchgang setzen lassen.

Das Curriculum: acht Module für fundiertes, traumainformiertes Coaching

Von der professionellen Grundhaltung über Neurobiologie und Körperarbeit bis zum Verweisungsgespräch führt dich das Curriculum Schritt für Schritt in die Anwendung. Jedes Konzept endet mit derselben Frage: „Was machst du am Montag damit?“

Nervenzelle auf türkisem Hintergrund mit Bokeh-Effekt, Illustration des Nervensystems

Modul 1: Ankommen, Sicherheit & Grundhaltung

„Regulation vor Exploration vor Kognition“ nach Perry bildet das Leitprinzip für deinen Einstieg. Du beschäftigst dich mit Neuroception und dem Scope of Practice: Wie entsteht Sicherheit, welchen Rahmen braucht deine Arbeit und wo endet Coaching, wo beginnt Therapie?

Du entwickelst eine professionelle Haltung, die traumainformiertes Arbeiten von „gut gemeint“ unterscheidet. Damit beginnt die Orientierung nicht erst bei einer auffälligen Reaktion, sondern bereits bei der Gestaltung deiner Begleitung.

Modul 2: Psychotraumatologie

Du lernst, PTBS und komplexe PTBS (ICD-11) sowie Typ-I- und Typ-II-Trauma zu unterscheiden. ACE-Score, transgenerationale Traumatisierung und Entwicklungstrauma helfen dir, unterschiedliche Belastungshintergründe fachlich einzuordnen.

Das Modul betrachtet das klinische Kontinuum von der Belastungsreaktion bis zur dissoziativen Störung. Anhand von PCL-5, IES-R und Fallvignetten arbeitest du daran, Beobachtungen präziser zu beschreiben und deine fachlichen Grenzen im Blick zu behalten.

Modul 3: Neurobiologie

Nervenzelle und Synapsen auf türkisem Hintergrund, wissenschaftliche Illustration des Nervensystems

Was geschieht im Nervensystem, wenn ein Mensch unter Bedrohung steht? Du beschäftigst dich mit HPA-Achse, Amygdala und Hippocampus, der Polyvagaltheorie und der aktuellen Grossman-Debatte von 2026. So lernst du nicht nur Modelle kennen, sondern auch ihre wissenschaftliche Einordnung.

Weitere Inhalte sind Interoception in drei Dimensionen nach Garfinkel & Critchley, Memory Reconsolidation und Epigenetik. Neuroplastizität wird ehrlich vom Hype abgegrenzt – damit du fachlich begründet erklären kannst, statt vereinfachte Versprechen zu übernehmen.

Modul 4: Window of Tolerance, Dissoziation & Stabilisierung

Du lernst, Hyper- und Hypoarousal zu erkennen und mithilfe von Nervensystem-Mapping einzuordnen. Das Window of Tolerance dient dir dabei als Orientierung, um Regulationszustände differenzierter wahrzunehmen.

Du behandelst funktionale und strukturelle Dissoziation, einschließlich ANP und EP nach Van der Hart, sowie das DES-II-Screening. Im Mittelpunkt stehen konkrete Stabilisierungstechniken für den jeweiligen Fall: nicht irgendeine Übung, sondern eine zur beobachteten Situation passende Intervention.

Modul 5: Der Körper

Wenn Klient:innen kognitiv längst verstanden haben, was ihnen helfen könnte, ihr Nervensystem aber anders reagiert, braucht es einen Blick auf den Körper. Du lernst Ansätze aus Somatic Experiencing mit Titration und Pendulation, Sensorimotor Psychotherapy und Trauma-Sensitive Yoga nach Emerson kennen.

Hinzu kommen das Neurosequenzielle Modell nach Perry, die Atem-Kontroverse, bilaterale Stimulation und TRE. Dabei bleibt die entscheidende Frage präsent: Wann darf welche Technik eingesetzt werden? Körperarbeit wird nicht als pauschale Lösung vermittelt, sondern mit ihren Einsatzgrenzen betrachtet.

Modul 6: Bindung, Beziehung & Co-Regulation

Du beschäftigst dich mit Bindungstrauma nach Schore, implizitem Beziehungsgedächtnis sowie Übertragung und Gegenübertragung im Coaching. Spiegelneurone und autonome Synchronisation ergänzen den Blick darauf, was zwischen dir und deinem Gegenüber geschieht.

Die IFS-Teilearbeit nach Schwartz mit Exiles, Manager und Firefighters eröffnet eine weitere Perspektive. Zugleich richtet sich der Fokus auf dich: Dein eigener Regulationszustand wird als wichtigster Wirkfaktor betrachtet. Du lernst, ihn bewusster in die Beziehungsgestaltung einzubeziehen.

Modul 7: Scope of Practice, Verweisung & Selbstfürsorge

Anhand von PsychThG, HeilprG und Fallanalysen bearbeitest du die Grauzone zwischen Coaching und Therapie. Ein Überblick über EMDR, CPT, PE, NARM und SE hilft dir, therapeutische Verfahren einzuordnen. Du übst außerdem die Formulierung eines Verweisungsgesprächs – damit du deine Grenze klar und zugewandt kommunizieren kannst.

Auch dein eigener Schutz gehört zur professionellen Arbeit. Sekundärtraumatisierung nach Figley, Vicarious Traumatization und Compassion Fatigue machen sichtbar, welche Belastungen in der Begleitung entstehen können und warum Selbstfürsorge zum fachlichen Rahmen gehört.

Modul 8: Integration, Fallarbeit & Praxistransfer

Zum Abschluss führst du die Inhalte in deinem eigenen traumainformierten Ansatz zusammen. Du gestaltest ein traumainformiertes Erstgespräch, arbeitest an echten anonymisierten Fällen und verbindest die Methoden mit deiner bisherigen Praxis.

Alle Tools, Decision-Trees und Checklisten stehen dir an einem Ort zur Verfügung. So kannst du nach dem Programm gezielt nachschlagen, statt einzelne Notizen und Materialien zusammensuchen zu müssen.

Erleben, üben, reflektieren: So entsteht Handlungssicherheit

Frau in grauem Shirt mit Hand auf Brust vor türkisem Hintergrund mit Nervenzelle

Die Weiterbildung ist vollständig handlungsorientiert. Jede Woche verbindet sie Live-Unterricht, Körpererfahrung, Peer-Austausch und Praxisanwendung. Das Wissen soll nicht im Kopf bleiben, sondern in deiner Gesprächsführung und deinen Entscheidungen ankommen.

Das Embodiment-Prinzip ist dabei verbindlich: Jede Technik erlebst du zuerst am eigenen Körper, bevor du sie mit Klient:innen anwendest. Die vier Embodiment-Samstage schaffen dafür konzentrierte Erfahrungszeit.

  • Fallvignetten und Entscheidungsbäume helfen dir, aus einer Beobachtung einen begründeten nächsten Schritt abzuleiten.
  • Live-Demos traumasensibler Gesprächsführung zeigen, wie sich die fachliche Haltung im Gespräch ausdrücken lässt.
  • Supervision und strukturiertes Feedback von Gruppe und Dozentin geben dir Raum, dein Vorgehen zu reflektieren.
  • Peer-Coaching in festen Dyaden und Kleingruppen mit drei bis vier Personen begleitet dich über das gesamte Programm und schafft Kontinuität beim Üben.

Zwischen den Live-Sessions kannst du optionale Übungs- und Reflexionsmaterialien nutzen. Sie dienen deiner Vertiefung – ohne Bewertung, ohne Prüfung und ohne Lernerfolgskontrolle.

Deine Materialien für Lernen und Praxis

Welcome Box zum Programmstart

Zum Start kommt dein NTA-Willkommenspaket per Post. Es enthält einen Willkommensbrief, Nervensystem-Regulationskarten, ein NTA-Notizbuch, ein Workbook für Session-Notizen, ein Nervensystem-Poster, ausgewählte Materialien und eine kleine Überraschung. Damit hast du Unterlagen zum Festhalten, Nachschlagen und Reflektieren direkt griffbereit.

Praxis-Toolbox zum Nachschlagen

Alle Theorieinhalte, Workbooks, Checklisten, Entscheidungsbäume, Fragebögen und Methoden stehen dir jederzeit zur Verfügung. Die Toolbox bündelt das Material für deinen Praxistransfer – von der Vorbereitung eines Erstgesprächs bis zur Reflexion eines Falls.

Audio-Bibliothek Nervensystemregulation

Die Audio-Bibliothek enthält Übungen für dich und deine Klient:innen: unter anderem Atemübungen, Body Scans, vagale Toning-Sequenzen, bilaterale Stimulation und Grounding-Techniken. Im Programm lernst du die fachliche Einordnung, damit die Auswahl einer Übung zur Situation und zu deinem Tätigkeitsrahmen passt.

Bewusst live – ohne Aufzeichnungen

Das Programm lebt von der gemeinsamen Live-Erfahrung. Deshalb gibt es keine Aufzeichnungen. Wenn du nicht teilnehmen kannst, erhältst du eine schriftliche Zusammenfassung der Kernpunkte.

Open-Chair-Garantie für eine verpasste Session

Eine verpasste Session kannst du im nächsten Durchgang kostenlos nachholen, sofern Kapazität verfügbar ist. Pro Session sind maximal fünf Gäste vorgesehen. So hast du die Möglichkeit, die Live-Erfahrung nachzuholen, statt ausschließlich auf die schriftliche Zusammenfassung angewiesen zu sein.

Abschluss, Positionierung und fachliche Verbindung

Du erhältst eine Teilnahmebescheinigung der Neurotraining Akademie über 60 Stunden Live-Weiterbildung in Trauma & Nervensystemregulation. Sie ist eine reine Teilnahmebestätigung und an keine Prüfung geknüpft.

Wenn du nach einer Trauma-Coach Ausbildung suchst, ist diese Abgrenzung entscheidend: Der Begriff „Trauma-Coach“ ist kein geschützter Titel und darf anschließend verwendet werden. Du darfst auf deiner Website auch kommunizieren, dass du „traumainformiert“ arbeitest. Die Weiterbildung berechtigt dich jedoch nicht, therapeutische Leistungen anzubieten oder eine therapeutische Ausbildung zu suggerieren.

Auf Wunsch kannst du nach dem Abschluss in den NTA-Expert:innen-Finder aufgenommen und dort verlinkt werden. Das unterstützt eine Positionierung, die dein erworbenes Wissen sichtbar macht, ohne den fachlichen Rahmen zu überschreiten.

Für die Zeit nach dem Programm ist ein geschlossenes Alumni-Netzwerk für Absolvent:innen geplant. Es startet nach der ersten Kohorte und soll fachlichen Austausch und Weiterempfehlungen ermöglichen. Vorgesehen sind außerdem eine kuratierte Fachliste per E-Mail mit ausgewählten, eingeordneten Studien und Fachfragen sowie Raum für eigene Fachfragen. Eine kollegiale Fallbesprechung findet einmal pro Monat live online in kleiner Runde statt.

Häufige Fragen zu Trauma- und Nervensystem-Coach – Live-Weiterbildung

Welche Voraussetzungen brauche ich?

Das fortgeschrittene Programm richtet sich an die genannten beratenden, pädagogischen, körperorientierten und gesundheitlichen Berufsgruppen mit mindestens einem Jahr Praxiserfahrung. Für Coaches und Berater:innen ist eine abgeschlossene Grundausbildung vorgesehen.

Wann startet die Weiterbildung, und kann ich später einsteigen?

Der erste Durchgang beginnt im Februar 2027; die Anmeldung ist ab sofort offen. Alle Teilnehmer:innen starten gemeinsam. Ein späterer Einstieg ist nicht möglich, weil Curriculum und Gruppenprozess aufeinander aufbauen. Wenn du den Start verpasst, steht dir die Warteliste für den nächsten Durchgang offen.

Wie viel Zeit sollte ich einplanen?

Plane etwa drei bis vier Stunden pro Woche ein: zwei Stunden für die Freitags-Session von 19:00 bis 21:00 Uhr, etwa eine bis eineinhalb Stunden für Peer-Coaching sowie optionale Vertiefung. Hinzu kommen vier Embodiment-Samstage mit jeweils fünf Stunden. Den genauen Terminplan erhältst du direkt nach der Anmeldung, spätestens vier Wochen vor dem Start.

Was passiert, wenn ich eine Live-Session verpasse?

Du erhältst eine schriftliche Zusammenfassung der Kernpunkte. Aufzeichnungen gibt es bewusst nicht. Über die Open-Chair-Garantie kannst du eine verpasste Session im nächsten Durchgang kostenlos nachholen, wenn Kapazität verfügbar ist. Maximal fünf Gäste können an einer Session teilnehmen.

Gibt es eine Prüfung oder bewertete Aufgaben?

Nein. Die optionalen Übungs- und Reflexionsmaterialien werden nicht bewertet; es gibt keine Prüfung und keine Lernerfolgskontrolle. Die Teilnahmebescheinigung bestätigt 60 Stunden Live-Weiterbildung in Trauma & Nervensystemregulation und ist eine reine Teilnahmebestätigung.

Darf ich mich anschließend Trauma-Coach nennen?

Ja, „Trauma-Coach“ ist kein geschützter Titel. Du darfst außerdem auf deiner Website angeben, dass du traumainformiert arbeitest. Daraus entsteht jedoch keine Berechtigung, therapeutische Leistungen anzubieten. Du darfst mit der Weiterbildung auch keine therapeutische Ausbildung suggerieren.

Ersetzt die Weiterbildung eine therapeutische Ausbildung?

Nein. Du lernst, Traumareaktionen zu erkennen, neurobiologisch fundiert zu stabilisieren und innerhalb deines Scope of Practice zu handeln. Die klare Grenze zur Therapie, das Erkennen eigener Zuständigkeiten und die Formulierung eines Verweisungsgesprächs sind ausdrücklich Teil des Curriculums.

Welche Möglichkeiten zum Austausch gibt es nach dem Programm?

Nach der ersten Kohorte startet das geplante geschlossene Alumni-Netzwerk für fachlichen Austausch und Weiterempfehlungen. Hinzu kommen die kuratierte Fachliste per E-Mail und eine monatliche kollegiale Fallbesprechung live online in kleiner Runde. Auf Wunsch ist nach dem Abschluss auch die Aufnahme und Verlinkung im NTA-Expert:innen-Finder möglich.

Gib deiner Praxis einen klaren traumainformierten Rahmen

Du musst in einer herausfordernden Session nicht möglichst viel tun. Du brauchst eine fundierte Einschätzung, passende Möglichkeiten zur Stabilisierung und Klarheit darüber, wann dein Auftrag endet. Genau daran arbeitest du in der Trauma- und Nervensystem-Coach – Live-Weiterbildung: live, körperorientiert und mit kontinuierlichem Praxistransfer.

Der erste Durchgang startet im Februar 2027 mit maximal 20 Teilnehmer:innen. Die Anmeldung ist ab sofort offen. Wenn du deine bisherige Praxis um traumasensibles Coaching und fundierte Nervensystemregulation ergänzen möchtest, kannst du dir jetzt deinen Platz in der gemeinsamen Lerngruppe sichern.

Marina Winkler

Autor: Marina Winkler

Als M.Sc. Psychologin verbindet Marina Winkler klinische Erfahrung mit Hochschullehre und Hirnforschung. Ihre Live-Weiterbildungen vermitteln Coaches und Fachpersonen Wissen zu Trauma, Nervensystem und Neurodivergenz – mit Fallsupervision.

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Auf einen Blick

FormatLive-Weiterbildung für Coaches und Fachpersonen mit 8 Modulen
Umfang8 Module, Live-Weiterbildung mit begleitendem Netzwerk
Dauer8 Module, Live-Weiterbildung
NiveauFortgeschritten
SpracheDeutsch
PreismodellEinmalzahlung
ZielgruppeCoaches, Therapeuten
Stand09.10.2026
Trauma- und Nervensystem-Coach – Live-Weiterbildung von Marina Winkler
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Ursprünglicher Preis war: 3.497,00 €Aktueller Preis ist: 2.997,00 €. inkl. MwSt.

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