
Digitaler Suizid – E-Book zur Digitalisierung

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„Digitaler Suizid“ ist die Bestandsaufnahme eines Landes, das seinen digitalen Vorsprung verspielt: sechs Kapitel zu Bildung, Bürokratie, Unternehmertum und Politik – mit einer konkreten Agenda für Entscheider, Unternehmer und Führungskräfte.
„Digitaler Suizid“ von Dr. Hubertus Porschen richtet sich an Sie, wenn Sie Digitalisierung nicht länger nur diskutieren, sondern ihre Voraussetzungen verstehen und Veränderungen gestalten wollen. Warum verliert Deutschland als Hightech-Standort den Anschluss? Was haben Schulen, Bürokratie und unternehmerische Mentalität damit zu tun? Das Sachbuch aus dem Status Verlag verbindet eine unbequeme Bestandsaufnahme mit konkreten Vorschlägen für Bildung, Unternehmen und Politik. Sie gewinnen eine klare Position für Entscheidungen, Gespräche und Debatten – und eine Agenda, die über die Forderung nach mehr Technologie hinausgeht.

Der Untertitel benennt den Anspruch: „Warum wir vom Hightech-Standort zum Entwicklungsland verkommen — und was wir dagegen tun können.“ Erschienen 2018, stellt das Buch eine Frage, die in der KI-Ära weiter an Gewicht gewinnt: Wie wird aus vorhandenem Wissen endlich Handeln? Porschen schreibt wirtschaftsnah, sachlich-pointiert und verständlich. Sie brauchen kein Vorwissen, um seinen Argumenten zu folgen.
„Digitaler Suizid“ zeigt, warum Handlungsbereitschaft wichtiger ist als Technik
„Deutschland scheitert nicht an fehlender Technologie. Deutschland scheitert an fehlender Handlungsbereitschaft.“ Diese Kernthese verschiebt den Blick: weg vom nächsten technischen Werkzeug, hin zu den Bedingungen, unter denen Menschen es tatsächlich einsetzen. Für Sie als Entscheider bedeutet das, digitale Entwicklung nicht allein als Beschaffungsfrage zu betrachten. Bildung, Rahmenbedingungen und die Bereitschaft zur Veränderung gehören ebenso auf die Tagesordnung.
Das Buch ist keine Trostschrift und keine politische Schuldzuweisung. Es untersucht, warum ein wirtschaftlich erfolgreiches Land seinen Vorsprung verspielen kann, obwohl Ideen und technologische Möglichkeiten vorhanden sind. Sie erhalten Argumente, mit denen Sie in einer Sitzung oder Vorstandsrunde genauer benennen können, wo Veränderung ansetzen muss.
Porschens Bild dafür ist ein Tanker: An Bord sprechen Rekordbeschäftigung und Steuerüberschüsse für eine sichere Fahrt, doch unterhalb der Wasserlinie hat das Schiff bereits ein Leck. Die Warnung dahinter ist wirtschaftlich und gesellschaftlich: Bleibt Deutschland bei der Digitalisierung im unteren Mittelfeld, geraten nicht nur Wohlstand, sondern auch der soziale Frieden unter Druck.
Die entscheidende Perspektive für Ihre Entscheidungen
Lesen Sie die Diagnose mit Blick auf Ihren eigenen Verantwortungsbereich: Wo fehlt tatsächlich Technologie – und wo verhindern Gewohnheiten, Kompetenzen oder Prozesse, dass vorhandene Möglichkeiten genutzt werden? Genau diese Unterscheidung macht die Kernthese praktisch relevant.
Verstehen Sie die Ursachen des digitalen Rückstands
Porschen führt Deutschlands Rückstand nicht auf einen einzelnen Engpass zurück. Ein antiquiertes Bildungssystem, überbordende Bürokratie und falsche Rahmenbedingungen verstärken sich gegenseitig. Wer digitale Kompetenz zu spät vermittelt, erschwert spätere Veränderung. Wer Gründungen ausbremst, schwächt die Unternehmen, die neue Ideen in die Wirtschaft tragen könnten.
Für Entscheider im deutschen Mittelstand, Unternehmer und Gründer, Politiker sowie Führungskräfte liegt darin der Nutzen: Sie betrachten Standortfragen nicht mehr isoliert. Das Buch verbindet die Ursachen mit der Frage, welche Unternehmen, Unternehmer und politischen Entscheider Deutschland für den Aufholprozess braucht.
Dabei bleibt Porschens Haltung optimistisch: „Es gibt genug kreativen Geist, gute Ideen und unternehmerischen Willen in Deutschland.“ Er wirbt ausdrücklich für die Chancen der Digitalisierung und setzt sich mit den Vorurteilen auseinander, sie vernichte Arbeitsplätze und entmenschliche die Gesellschaft. Seine Botschaft an Unternehmer: Entwickeln Sie ein digitales Mindset und lassen Sie sich nicht vom Staat ausbremsen.
Sechs Kapitel führen von Analogistan zur Zukunftsagenda
Der Aufbau führt Sie von der Bestandsaufnahme über die zentralen Handlungsfelder bis zu einer eigenen Zukunftsagenda des Autors. Jedes Kapitel bleibt nicht bei Kritik stehen, sondern liefert konkrete Lösungsvorschläge. So erschließen Sie sich Schritt für Schritt, warum verschleppte Digitalisierung den Wohlstand gefährdet und welche Veränderungen den Weg zurück an die Spitze ermöglichen sollen.
Zu viel Analogistan in Deutschland
Das erste Kapitel nimmt den digitalen Rückstand auf. Sie erfahren, warum Deutschland seinen Vorsprung als Hightech-Standort verspielt und weshalb wirtschaftlicher Erfolg allein kein verlässlicher Maßstab für digitale Zukunftsfähigkeit ist. Die Diagnose schafft die Grundlage für die folgenden Handlungsfelder.
Veränderung zwingt zum Handeln
Das zweite Kapitel erklärt, warum der Wohlstand am seidenen Faden hängt, wenn der digitale Aufholprozess ausbleibt. Sie verstehen, weshalb Abwarten selbst eine folgenreiche Entscheidung ist – und warum das Verlassen der Komfortzone nicht auf einen günstigeren Zeitpunkt verschoben werden sollte.
Bildung muss unternehmerischer und digitaler werden
Hier untersucht Porschen die Rolle eines antiquierten Bildungssystems und entwickelt Vorschläge für digitale und unternehmerische Bildung. Eine zentrale Forderung lautet: Informatik soll Pflichtfach werden. Programmierlogik und analytisches Denken müssen für künftige Entscheider so selbstverständlich sein wie Englisch. Damit wird Bildung zur Grundlage wirtschaftlicher Handlungsfähigkeit.
Warum wir neue Unternehmen und Unternehmer brauchen
Dieses Kapitel widmet sich der Entfesselung der Gründerszene. Weniger Bürokratie, bessere Rahmenbedingungen und mehr unternehmerischer Wille sollen ermöglichen, dass aus Ideen tragfähige Unternehmen werden. Sie erkennen, welche Hindernisse Gründer ausbremsen und weshalb unternehmerische Initiative für den digitalen Aufholprozess unverzichtbar ist.
Welche Politik und welche Politiker wir brauchen
Porschen formuliert Anforderungen an politische Entscheider und an die Rahmenbedingungen für Veränderung. Statt Schuldzuweisungen steht die Frage im Mittelpunkt, welche Politik Digitalisierung ermöglicht. Das gibt Ihnen Orientierung für die Diskussion darüber, was Unternehmen selbst leisten können und wo politische Entscheidungen gefragt sind.
Agenda für die Zukunft jenseits von 2020
Im letzten Kapitel entwickelt der Autor seine eigene Zukunftsagenda für Deutschland. Die vorherigen Diagnosen münden in konkrete Vorschläge, wie sich das Land vom unteren Mittelfeld wieder an die Spitze kämpfen kann. Sie erhalten damit nicht nur eine Erklärung des Rückstands, sondern eine zusammenhängende Richtung für den notwendigen Wandel.
Zahlen, Fachinterviews und Alltagsgeschichten machen die Diagnose greifbar
Porschen verbindet seine Argumente mit Zahlen und unterschiedlichen fachlichen Perspektiven. Nach dem im Buch zitierten OECD-Befund belegte Deutschland bei der Glasfaserversorgung der Haushalte nur Platz 28 von 32. Ein weiteres historisches Argument: Die Förderung des Zukunftssektors Informations- und Kommunikationstechnologie machte 2017 nur 0,3 Prozent des Bundeshaushalts aus. Diese Angaben gehören zur Bestandsaufnahme der damaligen Zeit und machen die Ausgangslage nachvollziehbar.
Für das Buch interviewte Porschen zahlreiche Fachleute aus Wissenschaft, Politik, Bildung und Wirtschaft. Aussagen von Politikern, Lobbyisten, Unternehmern und Wissenschaftlern werden durchgehend im Text zitiert. Am Buchende führen QR-Codes zu den Vollversionen aller geführten Interviews. Sie können dadurch einzelne Perspektiven über die Lektüre hinaus vertiefen.
Kleine Geschichten und Erlebnisse aus dem Alltag des Autors sowie Beispiele aus Unternehmen, Politik und anderen Ländern machen die Zusammenhänge anschaulich. Der Anspruch ist fachlich nüchtern und fundiert, die Darstellung praxisorientiert: Infotainment statt Professorensprache. Ein Vorwort von Bundesminister a. D. Karl-Theodor zu Guttenberg und Illustrationen von Arnd Hawlina ergänzen das Buch.
Die wirtschaftliche Perspektive hat einen konkreten Hintergrund: Das Buch entstand während Porschens Zeit als Bundesvorsitzender von „Die Jungen Unternehmer“ von 2015 bis 2018. Er schreibt aus der Position der jungen Unternehmergeneration. Als Unternehmer und Geschäftsführer der App-Arena in Köln sowie als Keynote Speaker für Digitalisierung und Innovation verbindet er Standortfragen mit unternehmerischer Praxis.
Zu seinem Erfahrungshintergrund zählen rund 20 Jahre in E-Commerce, Online-Marketing und Digitalisierung sowie Führungsverantwortung für mehr als 150 Mitarbeitende. Seit 2013 hat er über 600 Vorträge zu KI, Digitalisierung, Innovation und Unternehmertum gehalten. Für die Einordnung des Buches ist diese Verbindung wichtig: Es geht nicht allein um Technik, sondern darum, wie Veränderung in Wirtschaft und Führung möglich wird.
Was macht die Diagnose acht Jahre später in der KI-Ära relevant?
Die Zwischenbilanz des Anbieters nach acht Jahren ist pointiert: Die Diagnose hat sich bestätigt, die Agenda ist ungelöst. Aus dieser Sicht trifft die Kernthese 2026 in der KI-Ära noch härter zu als beim Erscheinen. Drei Bereiche zeigen, wo Porschen weiterhin Handlungsbedarf sieht.
- Bildung: Die Kernstrukturen wurden nach dieser Zwischenbilanz nicht nachgerüstet; KI-Kompetenz bleibt in Schulen eine Ausnahme. Die Frage nach digitaler Bildung betrifft damit nicht nur technische Ausstattung, sondern die Fähigkeiten künftiger Beschäftigter und Entscheider.
- Bürokratie: Die geforderte Entfesselung der Gründerszene hat laut dieser Einordnung nicht stattgefunden, Start-up-Gründungen sind rückläufig. Bessere Rahmenbedingungen bleiben deshalb ein zentrales Thema für unternehmerische Erneuerung.
- Mentalität: Im Mittelstand ist Bewegung erkennbar. Die politische und gesellschaftliche Begleitung fehlt nach Porschens Einschätzung jedoch weiter. Unternehmerische Veränderungsbereitschaft und ihr Umfeld entwickeln sich damit nicht im gleichen Tempo.
Für Ihre Lektüre heißt das: Sie lesen eine Diagnose von 2018 mit Blick auf weiterhin offene Aufgaben. Gerade die Unterscheidung zwischen technologischen Möglichkeiten und tatsächlicher Handlungsbereitschaft bietet einen Zugang zu heutigen KI-Diskussionen.
Gewinnen Sie Orientierung für Ihren nächsten Schritt
Wenn Sie Deutschlands digitalen Rückstand verstehen und in Ihrem Verantwortungsbereich klarer Position beziehen wollen, bietet Ihnen „Digitaler Suizid“ eine Verbindung aus Ursachenanalyse und Lösungsvorschlägen. Sie lernen, welche Rolle Bildung und Bürokratie spielen, welche Veränderungen Unternehmertum fördern und warum ein digitales Mindset nicht an politische Entscheidungen delegiert werden kann.
Die deutschsprachige Erstausgabe erschien am 24. Oktober 2018 im Status Verlag. Die gebundene Ausgabe umfasst 223 Seiten; außerdem ist eine eBook-Fassung verfügbar. Die ISBN-13 lautet 978-3-942924-30-6. Der Autor arbeitet an einer aktualisierten Neuauflage.
„Das Buch lesen. Oder das Gespräch beginnen.“ Dieser Handlungsaufruf des Originals fasst die beiden Wege zusammen: die Argumente zunächst selbst durchdringen oder die Themen im direkten Austausch vertiefen. Als Anschluss an das Buch bietet Porschen eine Keynote, einen Workshop oder ein Strategiegespräch an.
Inhalt und Aufbau im Überblick
| Baustein | Kapitel | Was Sie erwartet |
|---|---|---|
| Analogistan | Zu viel Analogistan in Deutschland | Bestandsaufnahme des digitalen Rückstands: warum der Hightech-Standort Deutschland seinen Vorsprung verspielt. |
| Veränderung | Veränderung zwingt zum Handeln | Warum der Wohlstand am seidenen Faden hängt und Abwarten keine Option mehr ist. |
| Bildung | Bildung muss unternehmerischer und digitaler werden | Kritik am antiquierten Bildungssystem und Vorschläge für digitale und unternehmerische Bildung. |
| Unternehmertum | Warum wir neue Unternehmen und Unternehmer brauchen | Entfesselung der Gründerszene: weniger Bürokratie, bessere Rahmenbedingungen, mehr unternehmerischer Wille. |
| Politik | Welche Politik und welche Politiker wir brauchen | Anforderungen an politische Entscheider und Rahmenbedingungen für den digitalen Aufholprozess. |
| Zukunftsagenda | Agenda für die Zukunft jenseits von 2020 | Konkrete Agenda, wie sich Deutschland vom unteren Mittelfeld wieder an die Spitze kämpfen kann. |
Häufige Fragen zu Digitaler Suizid
Worum geht es in „Digitaler Suizid“?
Das Buch untersucht Deutschlands digitalen Rückstand. Seine Kernthese: Nicht fehlende Technologie, sondern fehlende Handlungsbereitschaft ist das entscheidende Hindernis. In sechs Kapiteln entwickelt Dr. Hubertus Porschen eine Diagnose und konkrete Vorschläge für Bildung, Unternehmertum, Politik und Mentalität.
Ist das Buch 2026 noch aktuell?
Nach der Zwischenbilanz des Anbieters trifft die Kernthese in der KI-Ära noch schärfer zu. Besonders bei Bildung, Bürokratie und Mentalität bleiben die beschriebenen Aufgaben ungelöst. Sie lesen die Bestandsaufnahme von 2018; eine aktualisierte Neuauflage ist in Arbeit.
Verlag, ISBN, Sprache?
„Digitaler Suizid“ erschien 2018 im Status Verlag, die Erstausgabe am 24. Oktober 2018. Die ISBN-13 lautet 978-3-942924-30-6. Das Buch ist auf Deutsch als gebundene Ausgabe mit 223 Seiten und als eBook-Fassung verfügbar.
Für wen ist das Buch geschrieben?
Für Entscheider im deutschen Mittelstand, Unternehmer und Gründer, Politiker sowie Führungskräfte, die Digitalisierung und Standortfragen aktiv gestalten wollen. Sie benötigen kein Vorwissen: Die Darstellung verbindet fachliche Argumente mit verständlichen Geschichten und praxisnahen Beispielen.
Wo kann ich das Buch kaufen?
Für Ihre Lektüre stehen die gebundene Ausgabe und die eBook-Fassung zur Auswahl. Mit der ISBN-13 978-3-942924-30-6 lässt sich die Buchausgabe eindeutig zuordnen.
Gibt es eine Hörbuch-Version?
Aktuell ist keine Hörbuch-Version verfügbar. Eine Hörbuch-Fassung ist in Planung. Außerdem arbeitet der Autor an einer aktualisierten Neuauflage des Buches.

Autor: Dr. Hubertus Porschen
Als promovierter Ökonom, Unternehmer und Keynote-Speaker verbindet Dr. Hubertus Porschen wissenschaftliche Expertise mit rund 20 Jahren Unternehmenspraxis. Bei becomePro finden Sie sein Buch „Digitaler Suizid“.
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