
Als Begründer der modernen chemischen Proteinsynthese verbindet Stephen B. H. Kent Methodenentwicklung mit der Erforschung von Proteinfunktionen. Sein autobiografisches Buch eröffnet Einblicke in seinen wissenschaftlichen Lebensweg.
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Stephen B. H. Kent wurde am 12. Dezember 1945 in Wellington, Neuseeland, geboren. Als Protein- und Peptidchemiker gilt er als Begründer der modernen chemischen Proteinsynthese. Im Zentrum seiner wissenschaftlichen Arbeit steht die Entwicklung synthetischer Chemien, mit denen er die molekulare Grundlage der Proteinfunktion untersucht.
Kent promovierte in Organischer Chemie an der University of California, Berkeley. Anschließend forschte er als Postdoktorand bei Bruce Merrifield an der Rockefeller University. Seine akademische Laufbahn führte ihn auf Professuren an der Rockefeller University, am California Institute of Technology, am Scripps Research Institute und an der University of Chicago. Dort ist er seit Juni 2021 Professor Emeritus für Chemie, Biochemie und Molekularbiologie.
Anfang der 1990er Jahre führte Kent am Scripps Research Institute das Konzept der chemischen Ligation ein. Gemeinsam mit seinem Studenten Philip Dawson entwickelte er die Native Chemical Ligation. Die Veröffentlichung „Synthesis of proteins by native chemical ligation“, erschienen 1994 in Science, ist mit über 5.300 Zitationen seine meistzitierte Arbeit. Sein Google-Scholar-Profil mit verifizierter Universitätsadresse weist insgesamt über 52.000 Zitationen aus.
Für die Erfindung der Native Chemical Ligation erhielt Kent 2004 den Vincent du Vigneaud Award der American Peptide Society. Die Auszeichnung würdigt einen zentralen Beitrag seiner Forschung. Methodenentwicklung und die Untersuchung biologischer Funktionen bilden dabei eine Einheit: Kent erfindet synthetische Chemien und nutzt sie, um Proteinfunktionen auf molekularer Ebene zu erforschen.
Sein autobiografisches Buch „Inventing Synthetic Methods to Discover How Enzymes Work“ erschien am 29. August 2022 im GNT-Verlag. Die gedruckte Ausgabe umfasst 336 Seiten und ist als Hardcover im Schuber unter der ISBN 978-3-86225-129-2 erschienen. Das Werk gehört zur Reihe „Lives in Chemistry – Lebenswerke in der Chemie“. Als E-Book/PDF macht es Kents wissenschaftlichen Lebensweg auch digital zugänglich.
Die seit 2021 erscheinende Reihe wird vom Beirat der Fachgruppe Geschichte der Chemie in der Gesellschaft Deutscher Chemiker herausgegeben. Der GNT-Verlag veröffentlicht darin autobiografische Werke aus der Chemie. Zum Angebot gehört neben Kents E-Book/PDF auch das Hardcover „Ab initio – Ein Leben für die Quantenchemie“ von Sigrid Peyerimhoff. Dieser eigenständige Band derselben Reihe erschien 2025 und trägt die ISBN 978-3-86225-138-4.
Stephen B. H. Kent ist Protein- und Peptidchemiker und Autor. Er gilt als Begründer der modernen chemischen Proteinsynthese und ist seit Juni 2021 Professor Emeritus an der University of Chicago.
Kent führte Anfang der 1990er Jahre das Konzept der chemischen Ligation ein. Gemeinsam mit Philip Dawson entwickelte er die Native Chemical Ligation, für deren Erfindung er 2004 ausgezeichnet wurde.
Sein autobiografisches Buch heißt „Inventing Synthetic Methods to Discover How Enzymes Work“. Es erschien am 29. August 2022 im GNT-Verlag in der Reihe „Lives in Chemistry – Lebenswerke in der Chemie“.
Das Buch ist als E-Book/PDF erhältlich. Die gedruckte Ausgabe erschien als Hardcover im Schuber, umfasst 336 Seiten und trägt die ISBN 978-3-86225-129-2.
Sein Google-Scholar-Profil weist über 52.000 Zitationen aus. Die meistzitierte Publikation „Synthesis of proteins by native chemical ligation“ von 1994 erreicht über 5.300 Zitationen.
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