
Trainerfortbildung: Chronische Knieschmerzen im Volleyball

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Live-Online-Kurs für Volleyballtrainer: Lerne in 90 Minuten, chronische Knieschmerzen besser einzuordnen, Risikofaktoren zu erkennen und Belastung, Warm-up sowie den Wiedereinstieg gezielt zu gestalten.
Knieschmerzen früh erkennen, Belastung gezielt steuern
Du willst chronische Knieschmerzen in deinem Team früh erkennen und gezielt vorbeugen? Die Trainerfortbildung: Chronische Knieschmerzen im Volleyball verbindet sportmedizinische Forschung mit konkreter Trainingspraxis. Christina Frese und Steffen Schwarz zeigen dir, wie chronische Beschwerden entstehen, welche Risikofaktoren du beachten solltest und wie du Prävention und Wiedereinstieg in deiner Halle gestaltest.
Wenn das Knie über Monate schmerzt, leiden Belastbarkeit und Leistung. Für dich entstehen Fragen bei der Trainingsplanung: Wer braucht besondere Aufmerksamkeit? Welche Tests helfen dir weiter? Und worauf musst du achten, wenn ein Spieler nach der Rehabilitationsphase zurückkommt? Genau dafür bekommst du in dieser deutschsprachigen Online-Trainerfortbildung fachliche Grundlagen und praktische Orientierung.

- Mindestens 90 Minuten Vortrag: Du lernst live über Zoom von zwei Referenten aus Knieforschung, Sportphysiotherapie und Athletiktraining.
- Vier aufeinander bezogene Säulen: Du verbindest Entstehung, Risikofaktoren, Rehabilitation und präventive Warm-Up-Programme.
- Wissen zum Wiederansehen: Die exklusive Teilnehmeraufzeichnung steht dir mindestens ein Jahr im VolleyballFREAK-Portal zur Verfügung.
- Für deine Trainingspraxis und Trainerlizenz: Du kannst eine Teilnahmebescheinigung anfragen, wenn du mindestens 50 % live dabei bist. Die Anerkennung klärst du mit deinem Landesverband.
Forschung aus erster Hand statt Training nach Schema F
Mit der Trainerfortbildung: Chronische Knieschmerzen im Volleyball lernst du von Christina Frese, die seit 2019 an der Universität Stuttgart zum Thema chronische Knieschmerzen im Volleyball promoviert. Ihr Hintergrund: ein B.Sc. Orthobionic mit Biomechanik und Orthopädietechnik sowie ein M.Sc. Biomechanik, Motorik und Bewegungsanalyse. Du bekommst damit einen wissenschaftlich fundierten Blick auf Beschwerden, die sich nicht mit einer einzigen Standardlösung erklären lassen.


Wie relevant das Thema ist, zeigt die Verbreitung: Laut Deutschem Volleyball-Verband leidet fast jeder zweite Profi im (Beach-)Volleyball unter chronischen Knieschmerzen. Im Fachbeitrag von Christina Frese werden Volleyballer bei chronischen Überlastungen des Kniegelenks als Spitzenreiter unter allen Sportarten beschrieben. Für dich bedeutet das: Knieprävention verdient einen festen Platz in der Trainingsplanung, nicht erst dann, wenn jemand ausfällt.
Volleyballspezifische Forschung als Grundlage
Christina Frese forscht im Projekt CROVO der Universität Stuttgart zu Risikofaktoren für chronische Knieschmerzen im Volleyball. Das Projekt läuft in Kooperation mit dem Deutschen Volleyball-Verband, der DHBW und den Olympiastützpunkten Berlin und Stuttgart. Für die zugrunde liegende Studie wurden unter anderem Spielerinnen des Bundesligisten Allianz MTV Stuttgart vermessen.

Untersucht werden unter anderem eine verminderte Beweglichkeit in Sprung- und Kniegelenk, Defizite in der neuromuskulären Ansteuerung sowie Defizite in Oberschenkel- und Hüftkraft. Diese Variablen greifst du auch in der Fortbildung auf. Die Testbatterie der Referentin umfasst Beweglichkeitsmessungen, Kraftmessungen und Sprungdiagnostik – die praktische Grundlage der gezeigten Hallentests.
Der Forschungsfokus liegt auf dem Patellaspitzensyndrom, dem häufigsten chronischen Knieproblem im Volleyball. In der untersuchten Gruppe von Volleyballerinnen mit Knieschmerzen litten 90 % unter Patellasehnenschmerzen und 10 % unter patellofemoralem Schmerz. Diese Ergebnisse beziehen sich auf die Untersuchungsgruppe und verdeutlichen, weshalb du unterschiedliche Beschwerdebilder unterscheiden solltest.
Ihre Forschung veröffentlichte Christina Frese gemeinsam mit Bubeck und Alt peer-reviewt im International Journal of Environmental Research and Public Health. Die Studie untersuchte neuromuskuläre Dysbalancen erstmals in volleyballspezifischen Bewegungen auf sportartspezifischen Böden. Auch 2024 und 2025 publizierte sie zu Biomechanik und Bewegungswissenschaft mit Schwerpunkt chronische Knieschmerzen im Volleyball. Die Forschungsarbeit von Frese und Bubeck zur isokinetischen Kraft bei Volleyballerinnen wurde zudem auf der internationalen Konferenz der International Society of Biomechanics in Sports, kurz ISBS, präsentiert.
Warum du Landungen genauer betrachten solltest
Im Fachbeitrag erklärt Christina Frese anhand von Landemustern, wie veränderte Hebelverhältnisse das auf die Patellasehne wirkende Spitzenmoment um über 60 % reduzieren können. Das ist kein pauschales Versprechen für weniger Schmerzen, sondern ein konkretes Beispiel dafür, wie stark Bewegungsmechanik die Belastung beeinflusst.
Die zentrale Erkenntnis für deine Arbeit: Die Ursachen chronischer Knieschmerzen unterscheiden sich individuell stark. Du brauchst deshalb einen Blick auf den einzelnen Spieler statt eines Programms nach Schema F.

Vier Säulen für deinen Trainingsalltag
Die Trainerfortbildung: Chronische Knieschmerzen im Volleyball führt dich vom Verständnis der Beschwerden bis zur Umsetzung im Training. Du lernst nicht nur, welche Faktoren eine Rolle spielen, sondern auch, wie du daraus Entscheidungen für Tests, Belastung und Warm-Up ableitest.

1. Verstehen, wie chronische Knieschmerzen entstehen
Was passiert im Körper, wenn Knieschmerzen chronisch werden? Christina Frese und Steffen Schwarz geben dir auf Basis der aktuellen Literatur Einblick in die komplexen Entstehungsprozesse. So kannst du besser einordnen, weshalb Beschwerden langwierig sein können und warum dieselbe Trainingsbelastung nicht bei jedem Spieler dieselben Folgen hat.
2. Risikofaktoren erkennen und direkt in der Halle testen
Du beschäftigst dich mit allgemeinen Risikofaktoren und den besonderen Anforderungen des Volleyballs. Welche Spieler haben ein besonders hohes Risiko? Welche Auffälligkeiten solltest du genauer ansehen? Anhand einfacher Hallentests lernst du, Risikofaktoren aufzudecken und deine Aufmerksamkeit gezielter auf Beweglichkeit, Kraft und Ansteuerung zu richten.
3. Einen Rehabilitationsprozess nachvollziehen
Am Beispiel eines Volleyballers gehst du den Ablauf einer Rehabilitation durch. Dabei steht für dich als Trainer besonders die Rückkehr in den Trainingsbetrieb im Mittelpunkt: Worauf solltest du achten, wenn du jemanden nach der Rehabilitationsphase wieder aufnimmst? Du bekommst Orientierung, um den Wiedereinstieg bewusster zu begleiten, statt direkt wieder die volle Trainingsbelastung anzusetzen.
4. Belastung steuern und präventiv aufwärmen
Du lernst, die Trainingsbelastung mit Blick auf die Vermeidung von Überlastungsfolgen zu steuern. Dazu kommen gezielte Warm-Up-Strategien, die Knieschmerzen vermindern und die Performance steigern können. So wird dein Warm-Up-Programm zu einem gezielten Bestandteil der Prävention und nicht nur zur Vorbereitung auf den ersten Ballwechsel.
Rehabilitation und Athletiktraining mit Blick auf die Praxis
Steffen Schwarz ergänzt die Forschungsperspektive durch zehn Jahre Erfahrung als Sportphysiotherapeut und Athletiktrainer mit EXOS-Hintergrund. Seine Stationen reichen von der Athletikbetreuung bei zwei American-Football-Weltmeisterschaften und der FIFA U20 WM bis zur Arbeit als Rehabilitationstrainer bei den Berliner Füchsen im Handball. Seit 2015 führt er eine eigene Praxis.
Als Mitgründer und leitender Physiotherapeut von KnieAthletics arbeitet er außerdem in einer auf Knieprobleme spezialisierten Online-Trainingsbetreuung. Für dich bringt er damit die Perspektive ein, wie aus Rehabilitation wieder belastbares Training werden kann.
Christina Frese und Steffen Schwarz arbeiten seit Längerem zusammen. Sie beschreibt ihn als engagierten Sportphysiotherapeuten, mit dem sie über KnieAthletics kooperiert. Auch Christina Frese kennt das Thema aus Athletensicht: Sie begann mit 16 Jahren Volleyball zu spielen und spielt auf mittlerem bis gehobenem Niveau von der Landes- bis zur Verbandsliga. Zwei eigene Kreuzbandrisse in den Jahren 2018 und 2021 prägten ihre Motivation für Prävention und Rehabilitation.
Was du für dein Team mitnimmst
Nach der Fortbildung kannst du die Zusammenhänge zwischen Beschwerden, individuellen Voraussetzungen und Trainingsbelastung besser einordnen. Dein Ziel ist nicht, alle Knieprobleme gleich zu behandeln, sondern genauer hinzusehen und deine Trainingsentscheidungen fundierter zu treffen.
- Entstehung verstehen: Du erkennst, weshalb chronische Knieschmerzen komplex sind und individuelle Betreuung brauchen.
- Risikofaktoren aufdecken: Du weißt, welche Voraussetzungen du bei deinen Spielern genauer betrachten solltest.
- Einfache Hallentests anwenden: Du überträgst die Inhalte auf praktische Checks im Trainingsumfeld.
- Überlastungsarm planen: Du steuerst Belastung bewusster, um Überlastungsfolgen vorzubeugen.
- Gezielt aufwärmen: Du setzt präventive Warm-Up-Strategien mit Blick auf Kniebeschwerden und Performance ein.
- Den Wiedereinstieg begleiten: Du beachtest die besonderen Anforderungen nach einer Rehabilitationsphase.
Für Trainer und Spieler aller Leistungsstufen
Du trainierst eine Jugendmannschaft, betreust Erwachsene oder arbeitest bereits als erfahrener Coach? Die Fortbildung richtet sich an Volleyballtrainerinnen und -trainer aller Spielklassen. Auch wenn du Fortbildungsstunden für deine Lizenzverlängerung suchst, ist sie für dich interessant – abhängig von den Vorgaben deines Landesverbands.
Ebenso bist du als ambitionierte Volleyballspielerin oder als ambitionierter Volleyballspieler angesprochen. Ob du selbst Knieprobleme hast oder vorbeugen möchtest: Die Inhalte helfen dir, Belastung und Risikofaktoren besser zu verstehen. Die Fortbildung ist auf Deutsch und für alle Niveaus geeignet, auch für Fortgeschrittene.
So funktionieren Live-Teilnahme und Aufzeichnung
Die Online-Trainerfortbildung findet live über Zoom statt. Du bekommst mindestens 90 Minuten Vortrag, also mindestens 1,5 Stunden, mit Christina Frese und Steffen Schwarz. Anschließend kannst du die Inhalte anhand der Aufzeichnung erneut durchgehen.
- Direkt nach der Bestellung: Du erhältst sofort nach dem Bestellvorgang den Zugang zur späteren Aufzeichnung. Die Einladung zur Live-Fortbildung folgt mit etwas Verzögerung.
- Am Fortbildungstermin: Du nimmst über Zoom teil und lernst die vier Säulen kennen.
- Ein bis zwei Tage später: Die exklusiv für Teilnehmer erstellte Aufzeichnung steht im VolleyballFREAK-Portal bereit.
- Mindestens ein Jahr lang: Du kannst die Aufzeichnung dort abrufen und einzelne Inhalte für deine Trainingsplanung wiederholen.
Plane deine Live-Anwesenheit für die Bescheinigung ein
Für eine Teilnahmebescheinigung musst du mindestens 50 % der Fortbildung live anwesend sein. Du erhältst die Bescheinigung auf Anfrage beim Veranstalter. Allein das spätere Anschauen der Aufzeichnung erfüllt diese Voraussetzung nicht.
Anerkennung für deine Trainerlizenz
VolleyballFREAK nennt insgesamt elf Landesverbände mit Anerkennung beziehungsweise Anerkennungsmöglichkeiten, teilweise mit Auflagen oder Einzelfallprüfung. Eine Garantie für die Anerkennung gibt es nicht. Frage deshalb vorab bei deinem eigenen Landesverband nach, welche Bedingungen für deine Lizenzverlängerung gelten.
- Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, NWVV, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Schleswig-Holstein und Thüringen: Diese Verbände werden als anerkennende Landesverbände genannt.
- Bayern: Für die Anerkennung musst du insgesamt 10 UEs über das VolleyballFREAK-Fortbildungsangebot absolvieren. Die Anerkennung erfolgt gegen eine Servicegebühr beim Verband.
- Berlin: Das Lehrwesen des Volleyballverbands Berlin erkennt diese und weitere aktuelle VolleyballFREAK-Fortbildungen entsprechend ihrer Dauer in LE für die Verlängerung der Trainerlizenz an.
- Hessen: Es gibt keine allgemeine Anerkennung. Der Hessische Volleyballverband prüft jedes Online-Seminar im Einzelfall.
Inhalt und Aufbau im Überblick
| Säule | Inhalt | Was du mitnimmst |
|---|---|---|
| Entstehung | Die Entstehung chronischer Knieschmerzen | Einblick in die komplexen Entstehungsprozesse auf Basis der aktuellen Literatur |
| Risikofaktoren | Risikofaktoren allgemein und speziell im Volleyball | Wer ein hohes Risiko hat und welche Tests direkt in der Halle möglich sind |
| Rehabilitation | Rehabilitationsprozess eines Volleyballers | Ablauf einer Reha und worauf du beim Wiedereinstieg ins Training achtest |
| Warm-Up & Prävention | Präventive Warm-Up-Programme für das Training | Belastung überlastungsarm steuern und mit Warm-Up-Strategien die Performance steigern |
Häufige Fragen zu Trainerfortbildung: Chronische Knieschmerzen im Volleyball
Auf welcher Plattform findet die Fortbildung statt?
Du nimmst live über die Software Zoom teil. Ein bis zwei Tage nach dem Termin steht dir die Aufzeichnung im VolleyballFREAK-Portal zur Verfügung. Dort kannst du sie mindestens ein Jahr lang abrufen.
Zählt die Fortbildung von Christina Frese für meinen Trainerschein?
Das klärst du direkt mit deinem Landesverband; eine Anerkennung ist nicht garantiert. Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, NWVV, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Schleswig-Holstein und Thüringen werden als anerkennende Verbände genannt. In Bayern brauchst du insgesamt 10 UEs aus dem VolleyballFREAK-Fortbildungsangebot; die Anerkennung erfolgt gegen eine Servicegebühr beim Verband. Berlin erkennt die Angebote entsprechend ihrer Dauer in LE an. Hessen entscheidet für jedes Online-Seminar einzeln.
Für deine Teilnahmebescheinigung musst du mindestens 50 % live anwesend sein. Fordere die Bescheinigung anschließend beim Veranstalter an.
Kann man an der Online Fortbildung auch als Spieler teilnehmen oder ist das nur für Trainer gedacht?
Ja, du kannst auch als Spielerin oder Spieler teilnehmen. Die Inhalte sind ausdrücklich auch für dich interessant, wenn du eigene Knieprobleme besser verstehen oder ihnen vorbeugen möchtest. Die deutschsprachige Fortbildung eignet sich für alle Leistungsstufen.
Mach Knieprävention zu einem festen Teil deines Trainings
Mit der Trainerfortbildung verbindest du aktuelle Forschung mit Hallentests, Belastungssteuerung, präventivem Warm-Up und dem Blick auf die Rückkehr nach der Reha. Buche deine Teilnahme, um Knieprobleme fundierter einzuordnen und deine Spieler gezielter zu begleiten. Die Aufzeichnung bleibt dir mindestens ein Jahr als Nachschlagehilfe für deinen Trainingsalltag erhalten.
Autor: Christina Frese
Mit Forschung zu chronischen Knieschmerzen im Volleyball verbindet sie Biomechanik und sportbezogene Wissensvermittlung. Christina Frese bietet Trainern eine Onlinefortbildung zum Thema chronische Knieschmerzen.
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