Prüfprotokoll Brandschutztüren Vorlage von Ullertec GmbH
Word-Vorlage zur wiederkehrenden Prüfung von Feuer- und Rauchschutzabschlüssen: 22 Prüfkriterien für Türblatt, Zarge, Beschläge und Feststellanlage, Mängelliste und Prüfergebnis – für sachkundige Personen und Betreiber, die ihre Prüfung sauber dokumentieren.

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Die Prüfprotokoll Brandschutztüren Vorlage führt Sie durch 22 Prüfkriterien und dokumentiert Umfang, Ergebnis und Zeitpunkt der Prüfung. Brandschutztüren und -tore halten Feuer und Rauch nur zurück, wenn sie selbsttätig und vollständig schließen. Verkeilte Türen, nachträgliche Bohrungen und defekte Türschließer gehören zu den häufigsten Mängeln bei Begehungen. Mit dem festen Prüfraster prüfen Sie systematisch statt nach Bauchgefühl.

Müssen Brandschutztüren geprüft werden?
Ja. Nach § 4 Abs. 3 ArbStättV muss der Arbeitgeber Sicherheitseinrichtungen regelmäßig warten und auf Funktionsfähigkeit prüfen lassen. Die Landesbauordnung verpflichtet Betreiber zur ordnungsgemäßen Erhaltung, etwa § 3 BauO NRW. Art und Häufigkeit richten sich nach Verwendbarkeitsnachweis und Wartungsanleitung des Herstellers, in der Regel mindestens einmal jährlich. Die Sicht- und Funktionsprüfung übernimmt eine sachkundige Person, die Aufbau, Funktion und Herstellervorgaben kennt.

Für Feststellanlagen gelten zusätzliche Anforderungen: Der Betrieb darf erst nach erfolgreicher Abnahmeprüfung beginnen. Danach überprüft der Betreiber regelmäßig die Funktion. Einmal jährlich übernimmt eine Fachkraft für Feststellanlagen nach DIN 14677-2 die Prüfung und Wartung. Alle Prüfungen sind zu dokumentieren – die Abnahme allein reicht als fortlaufender Nachweis nicht aus.
Prüfpflicht auf einen Blick
Rechtsgrundlage: ArbStättV (§ 4 Abs. 3) und Landesbauordnung, etwa BauO NRW (§ 3).
Prüffrist: Nach Verwendbarkeitsnachweis und Hersteller, in der Regel mindestens jährlich.
Zulässige Prüfer: Sachkundige Personen mit Kenntnis von Aufbau, Funktion und Herstellervorgaben.
Feststellanlage: Abnahme, regelmäßige Betreiberprüfung und jährliche Fachkraftprüfung.
Dokumentation: Umfang, Ergebnis und Zeitpunkt jeder Prüfung festhalten.
Was steckt in der Word-Vorlage?
Die deutschsprachige, bearbeitbare Word-Datei führt durch 22 Prüfkriterien in fünf Gruppen. Sie erfassen den Prüfgegenstand, bewerten jeden Prüfpunkt mit „i.O.“, „n.i.O.“ oder „entfällt“ und halten das Ergebnis fest. So bleibt nachvollziehbar, welcher Abschluss geprüft wurde, welche Mängel bestehen und wann die nächste Prüfung ansteht.


| Abschnitt | Inhalt | Nutzen |
|---|---|---|
| Prüfgegenstand | Betreiber, Standort, Tür- bzw. Tornummer, Hersteller, Baujahr, Zulassungs- bzw. Genehmigungsnummer, Lage im Rettungsweg | Sie ordnen jedes Protokoll eindeutig einer Tür oder einem Tor zu. |
| Bauart | Einflügelig, zweiflügelig, Schiebetor, Hub- bzw. Rolltor zum Ankreuzen | Sie erfassen unterschiedliche Abschlüsse im gleichen Formular. |
| Feuerwiderstand | Feuerwiderstandsklassen T30/T60/T90/T120, EI2 30 bis EI2 90; Rauchschutz RS nach DIN 18095, Sa/S200 zum Ankreuzen | Sie halten die Anforderungen an Feuerwiderstand und Rauchschutz fest. |
| Regelwerke | ArbStättV, Landesbauordnung, Verwendbarkeitsnachweis, ASR A2.3, DIN 18095, DIN EN 179, DIN EN 1125, DIN 14677-1 | Die relevanten Grundlagen sind im Formular benannt. |
| Kennzeichnung/Doku | Kennzeichnung und Dokumentation | Sie beziehen Kennzeichnung und Unterlagen in die Prüfung ein. |
| Türblatt und Zarge | Türblatt; Zarge und Anschluss | Sie prüfen die Bauteile nach einem festen Raster. |
| Beschläge und Funktion | Prüfpunkte zu Beschlägen und Funktion | Sie kontrollieren die für das Schließen entscheidenden Funktionen. |
| Feststellanlage | Prüfpunkte zur Feststellanlage | Sie berücksichtigen auch die Einrichtung zum Offenhalten. |
| Umfeld | Kennzeichnung und Umfeld | Sie beziehen die Umgebung des Abschlusses mit ein. |
| Mängelliste | Mangel, erforderliche Maßnahme und Frist | Sie verfolgen offene Punkte bis zur Erledigung nach. |
| Prüfergebnis | Ergebnis in drei Stufen, Feld für Prüfplakette, nächster Prüftermin, Unterschriften von Prüfer/in und Betreiber | Sie schließen die Prüfung mit einem nachvollziehbaren Nachweis ab. |
Prüfprotokoll für Brandschutztüren: Ihre Vorlage anpassen
- Alle Kästchen sind anklickbar, sodass Sie die Bewertungen direkt in Word eintragen können.
- Im Logo-Feld und in den freien Firmenangaben hinterlegen Sie Ihren betrieblichen Absender.
- Ein Blatt mit Vorder- und Rückseite bündelt die Angaben je Tür beziehungsweise Tor.
- Die Datei ist vollständig bearbeitbar; auch die Prüfkriterien lassen sich an Ihren Betrieb anpassen.
Die Prüfprotokoll Brandschutztüren Vorlage unterstützt Ihre Dokumentation. Sie ersetzt weder die Herstellervorgaben noch den Verwendbarkeitsnachweis oder die Prüfung durch eine Fachkraft für Feststellanlagen nach DIN 14677-2. Die im Formular aufgeführten Regelwerke dienen der Orientierung; die konkreten Anforderungen des jeweiligen Abschlusses bleiben maßgeblich.
So prüfen Sie Schritt für Schritt
- Abschlüsse erfassen: Nummerieren Sie alle Feuer- und Rauchschutzabschlüsse und halten Sie Feuerwiderstandsklasse und Lage fest.
- Unterlagen bereitlegen: Stellen Sie Verwendbarkeitsnachweis, Leistungserklärung und Wartungsanleitung des Herstellers je Abschluss zusammen.
- Prüffrist festlegen: Bestimmen Sie die Häufigkeit anhand der Unterlagen und Herstellervorgaben, in der Regel mindestens jährlich.
- Prüfung durchführen: Prüfen Sie jede Tür beziehungsweise jedes Tor und kontrollieren Sie das selbsttätige Schließen aus jeder Öffnungsstellung.
- Feststellanlage nachweisen: Halten Sie Abnahme, regelmäßige Betreiberprüfung und jährliche Prüfung und Wartung durch die Fachkraft gesondert dokumentiert vor.
- Dokumentation abschließen: Erfassen Sie Umfang, Ergebnis, Zeitpunkt und nächsten Termin, lassen Sie Prüfer/in und Betreiber unterschreiben, bringen Sie die Prüfplakette an und bewahren Sie das Protokoll auf.
Je Tür beziehungsweise Tor füllen Sie ein Blatt aus. Zusammen mit den zugehörigen Unterlagen und den gesonderten Nachweisen zur Feststellanlage entsteht daraus eine lückenlose Prüfakte. Die eindeutige Nummerierung verbindet den Abschluss vor Ort mit seinem Protokoll und erleichtert die Zuordnung bei der nächsten Begehung.
Welche Mängel fallen am häufigsten auf?
- Verkeilte oder festgebundene Türen: Keile, Haken und Bänder verhindern das selbsttätige Schließen – die Tür bleibt offen.
- Unzulässige Änderungen: Nachträgliche Bohrungen, Lüftungsgitter, Kabeldurchführungen oder nicht zugelassene Beschläge heben die Zulassung des Abschlusses auf.
- Schließfolgeregelung außer Funktion: Bei zweiflügeligen Türen schließt der Gangflügel vor dem Standflügel – die Tür bleibt offen.
- Feststellanlage ohne Nachweis: Ohne dokumentierte Abnahme, Betreiberprüfungen oder jährliche Wartung fehlt der erforderliche Nachweis.
Die Prüfliste fragt diese Punkte systematisch ab. Einen festgestellten Mangel belassen Sie nicht bei „n.i.O.“: In der Mängelliste halten Sie die erforderliche Maßnahme und eine Frist fest. So werden offene Punkte nachverfolgbar, und Sie können bei der nächsten Begehung anhand der fortgeführten Dokumentation zeigen, was erledigt ist.
Für welche Türen und Betriebe passt sie?
Die Vorlage eignet sich für Industriebetriebe, Lager und Handel ebenso wie für Verwaltung und IT-Dienstleister. Mit demselben Formular können Sie unterschiedliche Brandschutztüren prüfen und die Dokumentation nach ArbStättV und Bauordnungsrecht strukturieren – von der Bewertung einzelner Prüfpunkte bis zur Mängelverfolgung und Terminplanung.
Für diese Abschlüsse
- Ein- und zweiflügelige Türen werden mit ihrer jeweiligen Bauart erfasst.
- Schiebe-, Hub- und Rolltore lassen sich ebenfalls dokumentieren.
- Reine Rauchschutzabschlüsse sind abgedeckt.
- Nicht zutreffende Prüfpunkte markieren Sie mit „entfällt“.
Für diese Rollen
- Sachkundige beziehungsweise zur Prüfung befähigte Personen führen die Prüfung strukturiert durch.
- Betreiber und Arbeitgeber halten die Nachweise für ihre Anlagen zusammen.
- Fachkräfte für Arbeitssicherheit und Brandschutzbeauftragte nutzen ein einheitliches Prüfraster.
- Haustechnik und Facility Management behalten Mängel und Termine im Blick.
Wer nicht selbst prüfen möchte, kann die wiederkehrende Prüfung einschließlich Dokumentation, Prüfplakette und Mängelliste auch an die Ullertec GmbH vergeben. Für Ihre eigene strukturierte Dokumentation nutzen Sie die Prüfprotokoll Brandschutztüren Vorlage und passen Sie das Formular an die Abschlüsse in Ihrem Betrieb an.
Warum die Prüfliste aus der Praxis kommt

Erstellt wurde die Prüfliste von Sandro Ullering, Gründer und Geschäftsführer der Ullertec GmbH. Laut Anbieterprofil bringt er 17 Jahre Industriepraxis in der metallverarbeitenden Schwerindustrie mit: vom Verfahrensmechaniker über den Industriemeister Metall zur Fachkraft für Arbeitssicherheit nach DGUV Vorschrift 2, mit BG-Branchenspezifika bei BGHM, BGHW, BGETEM, BGW und BGBAU. Er ist zudem externer Brandschutzbeauftragter und SiGeKo. Zertifikate zu „Ausbildungsstufe I und II Fachkraft für Arbeitssicherheit“ sowie „Brandschutzbeauftragter“ stellt das Unternehmen zum Download bereit.
Zum regulären Leistungsangebot gehören laut Ullertec jährliche und monatliche Prüfungen von Brandschutztüren und Feststellanlagen in Industrieanlagen. Das Unternehmen betreut bundesweit Industrie-, Bau- und Logistikunternehmen. Dazu zählen Bestandsgebäude mit Umbauten und geänderter Nutzung: Geänderte Raumaufteilungen, nachträglich eingezogene Brandabschnitte und alte Fluchtwegführungen werden dort bei behördlichen Prüfungen regelmäßig relevant.
Brandschutzmaßnahmen sind häufig umgesetzt, aber nicht sauber dokumentiert. Laut Ullertec sieht Sandro Ullering fehlende Struktur und unklare Zuständigkeiten als Hauptursachen für scheiternden betrieblichen Brandschutz. Das feste Prüfraster setzt hier an: Wer Anforderungen konsequent umsetzt und dokumentiert, steht gegenüber Behörde und Versicherung sowie im Schadensfall in der Regel besser da.
Die Ullertec GmbH hat laut Anbieterangaben ihren Sitz in Bochum und ist im Handelsregister des Amtsgerichts Bochum unter HRB 21629 eingetragen; Ullertec® ist eine eingetragene Marke. Damit steht hinter der Vorlage ein benanntes Unternehmen aus der Prüfpraxis.
Häufige Fragen zu Prüfprotokoll Brandschutztüren Vorlage
Wie oft müssen Brandschutztüren geprüft werden?
Die Häufigkeit richtet sich nach Verwendbarkeitsnachweis und Wartungsanleitung des Herstellers, in der Regel mindestens einmal jährlich. § 4 Abs. 3 ArbStättV verlangt regelmäßige Wartung und Funktionsprüfung von Sicherheitseinrichtungen.
Wer darf Brandschutztüren prüfen?
Die wiederkehrende Sicht- und Funktionsprüfung übernimmt eine sachkundige Person, die Aufbau, Funktion und Herstellervorgaben kennt. Die jährliche Prüfung und Wartung von Feststellanlagen bleibt einer Fachkraft für Feststellanlagen nach DIN 14677-2 vorbehalten.
Was gilt für Feststellanlagen?
Der Betrieb beginnt erst nach erfolgreicher Abnahmeprüfung. Danach prüft der Betreiber regelmäßig die Funktion; einmal jährlich übernimmt eine Fachkraft die Prüfung und Wartung. Alle Prüfungen sind zu dokumentieren.
Darf eine Brandschutztür verkeilt werden?
Nein. Feuer- und Rauchschutzabschlüsse müssen selbsttätig schließen. Soll eine Tür offen stehen, ist eine zugelassene Feststellanlage erforderlich, die im Brandfall automatisch auslöst.
Gilt die Vorlage auch für Tore und Rauchschutztüren?
Ja. Sie deckt ein- und zweiflügelige Türen, Schiebe-, Hub- und Rolltore sowie reine Rauchschutzabschlüsse ab. Nicht zutreffende Prüfpunkte markieren Sie mit „entfällt“.
Kann ich die Vorlage an meinen Betrieb anpassen?
Ja. Die Word-Datei ist vollständig bearbeitbar. Sie können Ihr Logo und Ihre Firmenangaben eintragen und auch die Prüfkriterien an die Anforderungen Ihres Betriebs anpassen.
In welchem Format kommt die Vorlage?
Sie erhalten eine Word-Datei mit einem Blatt, Vorder- und Rückseite. Alle Kästchen sind anklickbar; Logo-Feld und Firmenangaben lassen sich frei ausfüllen. Pro Tür beziehungsweise Tor verwenden Sie ein Blatt.
Anbieter: Ullertec GmbH
Mit Sitz in Bochum verbindet das Unternehmen Arbeitssicherheit und Brandschutz mit der Industrieerfahrung seines Gründers Sandro Ullering. Kunden erhalten sicherheitstechnische Betreuung sowie ein E-Book und eine Prüfprotokoll-Vorlage.
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