Massage Triggerpunkt-Behandlung – Videokurs zur Schmerzlösung

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Videokurs zur myofaszialen Triggerpunkt-Behandlung für Masseure und Therapeuten mit Grundkenntnissen: Anamnese, Schmerzskala, Kontraindikationen, dreistufige Behandlung und ischämische Kompression an elf Muskeln – damit Schmerzen an der Ursache gelöst werden.
Sie wollen Schmerzen an der Ursache behandeln statt nur im Ausstrahlungsgebiet? Die Massage Triggerpunkt-Behandlung zeigt Ihnen, wie Sie verantwortliche Muskeln systematisch eingrenzen und gezielt behandeln. Im deutschsprachigen Online-Videokurs führt Sie Martin Schöller durch die myofasziale Triggerpunkt-Behandlung: von der Anamnese über die Schmerzskala bis zur dreistufigen Behandlung und ischämischen Kompression. Sie erhalten rund eine Stunde Videomaterial in neun Lektionen sowie ein ausführliches Skript – dauerhaft zugänglich und beliebig oft wiederholbar.


Mit der Massage Triggerpunkt-Behandlung die Ursache gezielter eingrenzen
Ein Kunde beschreibt hartnäckige Beschwerden am Ellenbogen. Sie behandeln die schmerzende Stelle, erreichen aber möglicherweise nicht den Muskel, der dahintersteckt. Genau hier setzt der Kurs an: Triggerpunkte machen sich selten dort bemerkbar, wo sie sitzen. Als anschauliches Beispiel erläutert der Dozent, dass ein hartnäckiger Tennisarm seine Ursache oft im Supraspinatus am oberen Rücken hat.
Statt sich ausschließlich am Ort des Schmerzes zu orientieren, lernen Sie, das Ausstrahlungsgebiet in Ihre Untersuchung einzubeziehen. Das hilft Ihnen, einen myofaszialen Triggerpunkt von einem verspannten Muskel zu unterscheiden und die infrage kommenden Muskeln nach dem Ausschlussprinzip einzugrenzen. So bekommt Ihre Behandlung eine nachvollziehbare Richtung – auch bei Beschwerden im Nacken-, Kiefer-, Rücken- oder Hüftbereich.
- Gezielter untersuchen: Sie nutzen das Ausstrahlungsgebiet, um den verantwortlichen Muskel einzugrenzen.
- Den Kunden aktiv einbeziehen: Mit der Schmerzskala von 1 bis 7 richten Sie die Behandlung an seiner Rückmeldung aus.
- Strukturiert behandeln: Sie lernen die dreistufige Behandlung und die einstufige ischämische Kompression kennen.
- Mehrere Termine sinnvoll verbinden: Sie entwickeln ein Behandlungskonzept, das den Zustand des Muskels und die Abstände zwischen den Sitzungen berücksichtigt.
- Fachlich aufklären: Sie berücksichtigen Kontraindikationen und besprechen mögliche Nebenwirkungen vor der Anwendung.
Für wen eignet sich die Triggerpunkt-Behandlung?
Der Videokurs richtet sich an Masseure und Therapeuten mit fortgeschrittenem Kenntnisstand. Besonders angesprochen sind Wellness- und Sporttherapeuten, physio-nahe Praktiker sowie Ausbildungsteilnehmer, die ihre vorhandenen Massagekenntnisse um eine gezielte Technik ergänzen möchten. Sie erweitern damit Ihr fachliches Repertoire für Kunden, bei denen eine Behandlung allein am Schmerzort zu kurz greift.
Als Grundlage empfiehlt der Anbieter Massagekenntnisse auf dem Niveau eines Massagepraktikers oder eines Sportmassage-Grundkurses. Dadurch können Sie die gezeigten Handgriffe, die Lagerung und die Rückmeldungen des Kunden besser in Ihre bestehende Praxis einordnen. Da die Triggerpunkt-Behandlung eine eigenständige Technik ist, ist der Einstieg in Ausnahmefällen auch ohne diese Vorkenntnisse möglich.
Der Kurs vermittelt die Grundlagen der Methode in komprimierter Form. Das fortgeschrittene Niveau bezieht sich auf Ihre praktische Ausgangsbasis: Sie lernen hier nicht einfach einen weiteren Massageablauf, sondern ein Vorgehen, bei dem Untersuchung, Druckdosierung, Mitarbeit des Kunden und Behandlungsplanung zusammengehören.
Von der Anamnese bis zur Kompression: So entsteht ein klarer Behandlungsablauf
Zunächst erfahren Sie, wie myofasziale Triggerpunkte entstehen und wirken. Der Kurs unterscheidet aktive und latente sowie primäre und sekundäre Triggerpunkte. Vorgespräch, Anamnese und Kontraindikationen bilden anschließend die Grundlage für die praktische Arbeit. Sie lernen damit nicht nur, wo Sie ansetzen, sondern auch, was vor dem ersten Griff geklärt sein sollte.
- Triggerpunkt und Verspannung unterscheiden: Das Ausstrahlungsgebiet liefert Ihnen Hinweise darauf, ob Sie es mit einem Triggerpunkt zu tun haben.
- Den verantwortlichen Muskel eingrenzen: Sie gehen nach dem Ausschlussprinzip vor, statt ausschließlich die schmerzende Stelle zu behandeln.
- Die Intensität abstimmen: Die Schmerzskala von 1 bis 7 macht die Wahrnehmung des Kunden zur Grundlage Ihrer Dosierung. Seine aktive Mitarbeit ist Teil der Methode.
- Dreistufig arbeiten: Sie verbinden Halten, die Dehnung des Hartspannstrangs und die Release-Technik zu einem geordneten Ablauf.
- Ischämische Kompression einsetzen: Sie lernen die einstufige Behandlung mit einer Haltedauer von rund einer Minute kennen. Der Begriff bezieht sich auf die Blutleere im Muskel.
Die Demonstrationen machen das Vorgehen an unterschiedlichen Körperregionen nachvollziehbar. Laut Anbieter umfasst die praktische Vermittlung elf Muskelbereiche. Benannt werden Supraspinatus, Trapezius, Sternocleidomastoideus, Masseter, Temporalis, Infraspinatus, Quadratus lumborum, Tibialis anterior, Piriformis und Brachioradialis. Ein eigenes Kapitel zur Vorbereitung der Behandlungsliege ergänzt die Arbeit am Muskel um die praktische Einrichtung des Behandlungsplatzes.
Neun Kapitel machen die Behandlungsschritte gezielt wiederholbar
Die Massage Triggerpunkt-Behandlung bündelt Theorie und Demonstration in neun Lektionen mit rund einer Stunde Gesamtspielzeit. Zunächst erarbeiten Sie die Grundlagen, danach folgen die Vorbereitung der Liege und die Anwendungen an den einzelnen Muskeln. Die Kapitelstruktur erleichtert es Ihnen, einen bestimmten Behandlungsschritt später noch einmal anzusehen, ohne das gesamte Lehrvideo erneut durchzugehen.
| Kapitel | Inhalt | Dauer |
|---|---|---|
| 1 | Triggerpunkt-Behandlung | 24 Min. |
| 2 | Vorbereitung Liege | 2 Min. |
| 3 | Supraspinatus | 6 Min. |
| 4 | Trapezius | 5 Min. |
| 5 | Sternocleidomastoideus, Masseter, Temporalis | 6 Min. |
| 6 | Infraspinatus und Quadratus lumborum | 7 Min. |
| 7 | Tibialis anterior und Piriformis | 6 Min. |
| 8 | Brachioradialis | 4 Min. |
| 9 | Anmerkung zur Behandlung | 2 Min. |
Sie können die Inhalte in Ihrem eigenen Tempo durcharbeiten und einzelne Sequenzen beliebig oft wiederholen. Das ausführliche Skript ergänzt die Videolektionen als schriftliche Grundlage für Ihre Beschäftigung mit der Methode.
Warum Haltezeiten, Wochenabstände und Aufklärung zur Methode gehören
Im theoretischen Hintergrund nimmt Martin Schöller Bezug auf die Arbeiten von Travell und Simons und erklärt die Bedeutung von myofaszial: „Myo“ steht für Muskel; Faszien liegen auch zwischen den Muskelfasern. Als Ursache beschreibt der Dozent Verklebungen dieser Faszien im Muskel, beispielsweise infolge von Fehlhaltung, Überbelastung oder Belastung aus einem untrainierten Zustand heraus. Nach Darstellung des Anbieters setzt die Methode tief im Muskel an, um Bewegungseinschränkungen und Schmerzzustände zu reduzieren. Das myofasziale System habe in der Schmerzbehandlung zunehmend an Bedeutung gewonnen.
Den Muskel vorbereiten, bevor Sie den Triggerpunkt gezielt behandeln
Bei lange bestehenden Beschwerden ist der Muskel häufig stark angespannt. Im vorgestellten Behandlungskonzept dienen die ersten zwei bis drei Termine deshalb dazu, ihn zunächst weicher zu bekommen. Erst anschließend erfolgt der Wechsel von der dreistufigen Behandlung zur ischämischen Kompression.
Der Kurs erläutert dafür einen Rhythmus von „vier plus eine Behandlung“ mit einer Sitzung pro Woche. Martin Schöller formuliert die Abstände im Lehrvideo eindeutig: „Man kann so eine Behandlung immer nur einmal in der Woche machen.“ Sie lernen dadurch, nicht nur den einzelnen Griff, sondern auch die zeitliche Planung einer Behandlungsserie zu berücksichtigen.
Haltezeiten bewusst wahrnehmen und Rückmeldungen einordnen
Zwanzig Sekunden Druck halten klingt zunächst kurz. Mit dem Vergleich zum Halten einer Langhantel macht der Dozent deutlich, wie lang eine solche Belastung tatsächlich empfunden werden kann. Bei der ischämischen Kompression beträgt die Haltedauer rund eine Minute.
Nach etwa einer halben Minute berichten laut seiner Schilderung die meisten Kunden, der Schmerz lasse nach und strahle nicht mehr aus – „weil das einfach vom Körper ausgeblendet wird“. Die aktive Rückmeldung bleibt deshalb ein zentraler Bestandteil der Anwendung. Bei der Schmerzskala zählt die Wahrnehmung Ihres Kunden, nicht Ihre Einschätzung darüber, wie stark sich der Druck anfühlen müsste.
Aufklärung gehört vor die Behandlung
„Das ist keine Wellnessbehandlung“, betont Martin Schöller im Kurs. Sie beschäftigen sich deshalb ausdrücklich mit Kontraindikationen und möglichen Nebenwirkungen. Starke Blutverdünner werden als absolute Kontraindikation benannt. Zu den besprochenen Reaktionen gehören blaue Flecken, starkes Schwitzen, etwas Schwindel und ein ausgeprägtes Muskelkatergefühl. Diese Inhalte helfen Ihnen, Erwartungen vorab klar zu besprechen und die Anwendung fachlich einzuordnen.
Dauerhafter Zugang und Skript unterstützen Ihren Praxistransfer
Nach dem Kauf erhalten Sie Ihre Zugangsdaten per E-Mail und können sofort beginnen. Laut Anbieter sind alle Videolektionen unmittelbar freigeschaltet. Der Zugang ist zeitlich nicht begrenzt: Sie bestimmen selbst, wann Sie lernen, welche Kapitel Sie vertiefen und wie oft Sie eine Demonstration erneut ansehen.
Das erhalten Sie für Ihr Lernen
Enthalten sind der dauerhafte Zugang zum deutschsprachigen Video mit neun Lektionen und das ausführliche Skript. So verbinden Sie die sichtbare Demonstration mit einer schriftlichen Kursunterlage. Der Kurs wird ohne Teilnahmebescheinigung oder Zertifikat angeboten.
Vorab einen Eindruck gewinnen
Laut Anbieter steht eine kostenlose Vorschau zum Triggerpunkt-Lehrvideo zur Verfügung. Damit können Sie sich vor dem Kauf ein Bild von der Vermittlung machen. Außerdem nennt der Anbieter ein 14-tägiges Rückgaberecht.
Sie lernen bei einem fachlich qualifizierten Praktiker: Martin Schöller ist staatlich geprüfter Masseur und medizinischer Bademeister, medizinischer Trainingstherapeut sowie Lymphdrainagetherapeut mit Qualifikation in ML/KPE. Seine Erfahrung sammelte Martin Schöller unter anderem in der Berufsgenossenschaftlichen Unfallklinik Frankfurt/Main und im Lymphologischen Reha-Zentrum Bad Nauheim. Die Triggerpunkt-Behandlung ist laut Anbieter auch fester Bestandteil der mehrtägigen Massagetherapeut-Ausbildung mit ihm. Der Videokurs macht die Grundlagen dieses Themas in kompakter, wiederholbarer Form zugänglich.
Laut Anbieter gründete Martin Schöller 1997 gemeinsam mit Uwe Goy-Schröder die Privatpraxis Medios in Frankfurt am Main; aus der täglichen Arbeit dort entstanden die ersten Seminare. Ab 2006 kamen einzelne Massagekurse hinzu, 2008 folgte die Gründung von Medios Seminare – das Thema Triggerpunkte unterrichtet der Dozent damit seit rund zwei Jahrzehnten.
Als Einordnung des Anbieters: Für Medios Seminare werden auf ProvenExpert 1.686 Bewertungen mit der Gesamtnote „Sehr Gut“, 4,90 von 5 Punkten und einer Empfehlungsquote von 99 Prozent angegeben. Diese Bewertung bezieht sich auf den Anbieter insgesamt, nicht ausschließlich auf die Massage Triggerpunkt-Behandlung.
Videos zu Massage Triggerpunkt-Behandlung
Wer sich vorab ein Bild machen möchte, findet laut Anbieter eine kostenlose Vorschau zum Triggerpunkt-Lehrvideo, die einen Eindruck von Aufbau und Vermittlung der neun Lektionen gibt.
Häufige Fragen zu Massage Triggerpunkt-Behandlung
Brauche ich Vorkenntnisse?
Empfohlen sind Massagekenntnisse auf dem Niveau Massagepraktiker oder Sportmassage-Grundkurs. Der Kurs richtet sich vorrangig an fortgeschrittene Masseure und Therapeuten. Weil die Triggerpunkt-Behandlung eine eigenständige Technik ist, ist der Einstieg in Ausnahmefällen auch ohne diese Vorkenntnisse möglich.
Wie lange habe ich Zugriff auf das Video?
Sie haben dauerhaft Zugriff. Der Zugang ist zeitlich nicht begrenzt, sodass Sie den Kurs in Ihrem eigenen Tempo durcharbeiten und sämtliche Lektionen beliebig oft erneut ansehen können.
Ist ein Skript enthalten?
Ja. Zur Massage Triggerpunkt-Behandlung gehört ein ausführliches Skript, das die Videolektionen als schriftliche Kursunterlage ergänzt.
Bekomme ich eine Teilnahmebescheinigung oder ein Zertifikat?
Eine Teilnahmebescheinigung oder ein Zertifikat ist nicht enthalten. Sie erhalten den dauerhaften Videozugang und das ausführliche Skript zum Kurs.
Wie erhalte ich meine Zugangsdaten?
Ihre Zugangsdaten erhalten Sie nach dem Kauf per E-Mail. Anschließend können Sie sofort auf alle Videolektionen zugreifen und mit dem Lernen beginnen.
Autor: Martin Schöller
Als staatlich geprüfter medizinischer Masseur und Mitgründer der Privatpraxis Medios verbindet Martin Schöller Praxisarbeit mit Massageausbildung. Sein Onlinekurs vermittelt die Triggerpunkt-Behandlung über Lehrvideos.
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