VideokursFür UnternehmenLean & Prozessoptimierung

Produktion – Lean-Videokurs für Lean & Prozessoptimierung

Lean-Modul für die Produktion: Sie lernen, eine Fertigung aufzubauen, zu verketten und Arbeitsplätze zu gestalten – mit Lean-Prinzipien, Lean Audit, Wertstrommethode, Cardboard, SMED und 5S für kürzere Rüstzeiten und sichere, saubere Arbeitsplätze.

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Sie möchten Ihre Fertigung verbessern, doch Startpunkt und Überblick fehlen? „III. Produktion – Ort der höchsten Wertschöpfung optimieren“ zeigt Ihnen, wie Sie eine Produktion aufbauen, verketten und Arbeitsplätze gestalten. In 6 Themenblöcken mit über 55 Videos verbinden Sie die Analyse Ihres Produktionssystems mit konkreten Schritten für die Umsetzung – vom Soll-Zustand bis zum Arbeitsplatz.

Warum Lean in der Produktion beginnt

Wo die höchste Wertschöpfung entsteht, liegt der zentrale Hebel für die Gestaltung Ihres Produktionssystems. Deshalb beginnt eine Transformation sinnvollerweise in der Produktion. Modul III. Produktion setzt genau dort an: Sie lernen, Fertigung und Montage nicht als einzelne Stationen, sondern als zusammenhängendes System aufzubauen und zu verketten.

Gerade mittelständischen Unternehmen fehlt häufig eine strukturierte Vorgehensweise für Lean Production. Der Forschungshintergrund des Moduls zielt deshalb auf eine durchgängige Planungssystematik: von der Fabrikplanung über Produktion, Supermärkte und Routenzüge bis zu Kennzahlen und Shopfloormanagement. So erhält die Gestaltung einzelner Arbeitsplätze einen klaren Bezug zum Gesamtsystem.

Erst verstehen, dann gestalten: Lean Audit und Wertstrommethode schaffen den Überblick über das bestehende System und den angestrebten Soll-Zustand. Cardboard Engineering, SMED und 5S unterstützen anschließend die Umsetzung. Sie bearbeiten damit nicht beliebige Einzelmethoden, sondern lernen eine Vorgehensweise, deren Schritte aufeinander aufbauen.

Was steckt in diesem Produktionsmodul?

Der deutschsprachige Online-Videokurs auf fortgeschrittenem Niveau umfasst ein Modul mit sechs Themenblöcken. Über 55 Videos mit mehr als 820 Minuten Laufzeit führen von Lean Production Prinzipien bis zur Arbeitsplatzorganisation. Zum Einstieg erfahren Sie, warum prinzipienbasierte Wissensvermittlung nachhaltig wirkt, welche Einflüsse die Produktionsgestaltung prägen und wie sie in den Produktentstehungsprozess (PEP) eingeordnet wird.

Tablet-Display mit Spinnennetz-Diagramm und roten Messkurven in Fabrik-Umgebung, Hände halten das Gerät

Arbeitsplatzgestaltung, Mehrmaschinenbedienung und die Gestaltung ganzer Produktionsbereiche bilden die Grundlage. Danach bewerten Sie das bestehende System mit Lean Audit und SWOT-Analyse, statt vorschnell am Layout zu arbeiten. Aus der Analyse entstehen ein Fazit und ein Maßnahmenplan. Darauf folgen Wertstrommethode und Umsetzungsmethoden – mit einer klaren Verbindung zwischen Systemverständnis und Arbeit am konkreten Produktionsbereich.

BlockThemaKernpunkte
III.1 Lean-PrinzipienLean Production PrinzipienPrinzipienbasierte Wissensvermittlung, Einflüsse, PEP, Arbeitsplatz, Mehrmaschinenbedienung, Produktionsbereich und Gestaltungsprinzipien.
III.2 Lean AuditDas System verstehenLean-Audit-Grundlagen, SWOT-Analyse, Fazit und Maßnahmenplan als Ausgangspunkt für die weitere Gestaltung.
III.3 WertstrommethodeDen Soll-Zustand beschreibenGrundlagen, Produktfamilien, Segmentierung, Wertstromanalyse und Wertstromdesign mit Fallstudien, Maßnahmenplan und Umsetzungswerkzeuge.
III.4 CardboardProduktionsbereiche effizient gestaltenProduktfamilie, Kundentakt, Montagereihenfolge, Automatisierungsgrad, Maschinenintegration, Mitarbeiterzahl, Arbeitsinhalte und Layout.
III.5 SMEDRüstzeiten systematisch reduzierenNotwendigkeit der Rüstzeitreduzierung, Losgröße und Betriebsmittelproduktivität, systematische Vorgehensweise und Praxisbeispiel.
III.6 5SSichere und saubere ArbeitsplätzeÜberblick über 5S und Umsetzung im Unternehmen: Arbeitsplatzorganisation als konkrete Gestaltungsaufgabe.

Ein umfangreicher Downloadbereich unterstützt den Transfer in Ihr Unternehmen. Eigene Download-Pakete sind in den Blöcken III.3 Wertstrommethode, III.4 Cardboard, III.5 SMED und III.6 5S ausgewiesen. Damit stehen Ihnen begleitende Materialien zur Verfügung, wenn Sie die vorgestellten Vorgehensweisen auf Ihre Fertigung übertragen.

Überblick schaffen: Lean Audit und Wertstrom

Wie funktioniert Ihr Produktionssystem tatsächlich – und wo sollten Sie ansetzen? Im Lean Audit lernen Sie die Grundlagen der systematischen Bewertung kennen. Die SWOT-Analyse hilft, Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken einzuordnen. Fazit und Maßnahmenplan machen daraus einen Ausgangspunkt für die nächsten Schritte. Sie verstehen den Ist-Zustand, statt ihn nur zu vermuten.

Die Wertstrommethode erweitert diesen Blick auf das gesamte Produktionssystem und beschreibt den Soll-Zustand. Von der Produktfamilienbildung und Produktionssegmentierung führt der Themenblock zur Wertstromanalyse und zum Wertstromdesign – jeweils mit einer Fallstudie. Anschließend geht es um die Umsetzung des Wertstromdesigns mit Maßnahmenplan und Umsetzungswerkzeugen.

  1. Grundlagen der Wertstrommethode verstehen.
  2. Produktfamilien bilden und die Produktion segmentieren.
  3. Den Ist-Zustand mit der Wertstromanalyse erfassen und an einer Fallstudie nachvollziehen.
  4. Den Soll-Zustand mit Wertstromdesign entwickeln und anhand einer Fallstudie prüfen.
  5. Die Umsetzung mit Maßnahmenplan und geeigneten Werkzeugen vorbereiten.

Umsetzen: Cardboard, SMED und 5S

Cardboard Engineering macht die Bereichsgestaltung konkret. Sie überprüfen die Produktfamilie, ermitteln den Kundentakt und legen Montagereihenfolge sowie Automatisierungsgrad fest. Dazu kommen die Integration von Maschinen in die Fließfertigung und die Berechnung der Mitarbeiteranzahl. Aus der Verteilung der Arbeitsinhalte entsteht schließlich das Layout – abgestimmt auf die Anforderungen des Produktionsbereichs.

SMED behandelt Rüstzeitreduzierung als systematische Aufgabe. Sie klären zunächst, warum kürzere Rüstzeiten notwendig sind und welches Maß für Losgröße und Betriebsmittelproduktivität sinnvoll ist. Danach lernen Sie die Vorgehensweise anhand eines Praxisbeispiels kennen. So können Sie fundierter beurteilen, wie kleinere Lose und eine flexible Fertigung zusammenpassen.

5S richtet den Blick auf sichere und saubere Arbeitsplätze. Der Themenblock vermittelt zunächst einen Überblick und behandelt anschließend die Umsetzung im Unternehmen. Damit bleibt Arbeitsplatzorganisation nicht bei einer theoretischen Methode stehen. Der umfangreiche Downloadbereich begleitet Sie dabei, die Inhalte in Ihrem eigenen Arbeitsumfeld anzuwenden.

Das nehmen Sie aus diesen drei Methoden mit

Die drei Methoden greifen an unterschiedlichen Stellen Ihrer Fertigung an. Sie lernen, den entworfenen Soll-Zustand in die Gestaltung von Produktionsbereichen, Rüstabläufen und Arbeitsplätzen zu übertragen. Im Mittelpunkt stehen nachvollziehbare Vorgehensweisen für konkrete Aufgaben:

  • Produktionsbereiche mit Cardboard Engineering gestalten und verketten.
  • Mitarbeiterbedarf, Arbeitsinhalte und Layout aufeinander abstimmen.
  • Rüstzeiten mit SMED systematisch untersuchen und reduzieren.
  • Mit 5S sichere und saubere Arbeitsplätze gestalten.

So lernen Sie: Tempo, Material, Zertifikat

Bannergrafik mit PuLL Akademie Logo, Trainings-Icons und rotem Hexagon "TRAINING", Hand tippt darauf

Modul III. Produktion enthält über 55 Videos mit mehr als 820 Minuten Laufzeit, also rund 13,5 Stunden Videozeit. Für das Durchdenken der Inhalte und praktische Übungen sollten Sie laut Anbieter etwa das Doppelte der reinen Videozeit einplanen. Daraus ergibt sich ein empfohlener Gesamtaufwand von rund 27 Stunden – eine klare Planungsgröße für Ihren Lernkalender.

Sie bestimmen Ihren Rhythmus selbst: eine Stunde täglich oder acht Stunden am Stück. Die Inhalte lassen sich laut Anbieter per App auch offline unterwegs nutzen. So können Sie Ihre Lernphasen an Schichtbetrieb und Projektalltag anpassen. Der Downloadbereich unterstützt Sie, wenn Sie nach einer Lektion die Übertragung auf Ihr Unternehmen vorbereiten.

Am Ende des Online-Kurses erhalten Sie ein Zertifikat. Damit haben Sie einen Nachweis über den Kursabschluss in der Hand. Zusammen mit den Downloadmaterialien verbindet das Produktionsmodul fachliches Lernen mit der Vorbereitung Ihrer praktischen Arbeit – und unterstützt Ihren Weg zur Positionierung als Experte für Prozessoptimierung.

Für wen sich das Modul lohnt

Dieses Produktionsmodul richtet sich an Fach- und Führungskräfte aus Produktion, Fertigung und Montage, Verantwortliche für Prozessoptimierung, Lean-Transformation und Industrial Engineering sowie Unternehmer, Werkleiter und angehende Experten. Es passt besonders, wenn Methodenwissen vorhanden ist, aber der Weg von der Analyse zum Layout fehlt. Der Ansatz „Lean Factory Design“ richtet sich laut Anbieter speziell an produzierende Organisationseinheiten mit 100 bis 2.000 Mitarbeitern.

Die fachliche Grundlage liefert Prof. Dr. Markus Schneider, Professor für Logistik, Material- und Fertigungswirtschaft an der Hochschule Landshut, wissenschaftlicher Leiter des Technologiezentrums Produktions- und Logistiksysteme (TZ PULS) und akademischer Leiter der PuLL Akademie. Seine Praxisbilanz umfasst laut Anbieter über 50 geplante Fabriklayouts, den Aufbau zahlreicher Produktionen und Logistikkonzepte in über 200 Projekten sowie mehr als 15 Jahre Erfahrung mit ganzheitlichen Produktionssystemen. Zuvor arbeitete er in der Prozessplanung bei der AUDI AG. Hinzu kommen über 100 Publikationen, darunter sechs Fachbücher wie „Lean Factory Design“.

Prof. Dr. Markus Schneider entwickelte das „Landshuter Produktionssystems: CLean Factory Design – Lean + Clean“ zugrunde liegende Konzept. Das von ihm geleitete PuLL-Technologiezentrum betreibt eine integrierte, vollfunktionsfähige Musterfabrik nach Lean-Prinzipien und ist offizieller Kooperationspartner der Lean Factory Group. Wissenschaftliche Arbeit und praktische Produktionsgestaltung sind damit eng verbunden.

Lean wird bewusst als ganzheitliches Produktionssystem statt als Sammlung einzelner Methoden vermittelt. Der Lehransatz verbindet wissenschaftlich fundiertes Wissen mit langjähriger Praxiserfahrung. Die Schulungen basieren laut Anbieter auf 20 Jahren praktischer Erfahrung und werden seit 2024 unter dem Namen PuLL Akademie gebündelt. Das erklärt den Fokus auf eine strukturierte Vorgehensweise statt isolierter Werkzeuge.

Modul III ist Teil des Lernpfads „Lean Experte – In 7 Modulen zum Lean Experten“ und steht dort mit 13,5 Stunden für die detaillierte Gestaltung von Fertigung und Montage. Innerhalb dieses Lernpfads konzentriert sich das Produktionsmodul auf den Aufbau und die Verkettung der Produktion sowie die Gestaltung ihrer Arbeitsplätze.

Bereit, Experte für Prozessoptimierung zu werden? Nutzen Sie Modul III. Produktion, um Ihre nächsten Schritte fundiert vorzubereiten: das bestehende System verstehen, den Soll-Zustand beschreiben und die Gestaltung von Bereichen und Arbeitsplätzen methodisch angehen.

Häufige Fragen zu Modul III. Produktion

Worum geht es in Modul III. Produktion?

„III. Produktion – Ort der höchsten Wertschöpfung optimieren“ zeigt Ihnen in sechs Themenblöcken von III.1 bis III.6, wie Sie eine Produktion aufbauen, verketten und Arbeitsplätze gestalten.

Welche Methoden werden vermittelt?

Sie lernen Lean Production Prinzipien, Lean Audit, Wertstrommethode und Cardboard Engineering kennen. Hinzu kommen SMED zur systematischen Rüstzeitreduzierung und 5S für sichere und saubere Arbeitsplätze.

Warum beginnt die Transformation in der Produktion?

Laut Anbieter beginnt die Transformation eines Produktionssystems in der Praxis sinnvollerweise dort, wo die höchste Wertschöpfung entsteht. Deshalb setzt dieses Modul direkt bei der Gestaltung Ihrer Produktion an.

Wozu dient die Wertstrommethode in diesem Modul?

Die Wertstrommethode schafft den notwendigen Überblick über das Produktionssystem und beschreibt den Soll-Zustand. Cardboard Engineering, SMED und 5S unterstützen anschließend gezielt dessen Umsetzung.

Wie umfangreich ist das Modul?

Das Modul umfasst laut Anbieter über 55 Videos mit mehr als 820 Minuten Laufzeit. Das entspricht rund 13,5 Stunden Videozeit, verteilt auf sechs aufeinander aufbauende Themenblöcke.

Wie viel Zeit sollte ich insgesamt einplanen?

Der Anbieter empfiehlt, insgesamt etwa das Doppelte der reinen Videozeit einzuplanen. Mit Durchdenken der Inhalte und praktischen Übungen ergibt das rund 27 Stunden Lernaufwand für Modul III.

Kann ich mein Lerntempo selbst bestimmen?

Ja. Sie entscheiden selbst, ob Sie beispielsweise eine Stunde täglich oder acht Stunden am Stück lernen. Laut Anbieter können Sie die Inhalte per App auch offline unterwegs nutzen.

Gibt es Arbeitsmaterial zur Umsetzung?

Ja, ein umfangreicher Downloadbereich begleitet den Kurs. Eigene Download-Pakete sind in den Themenblöcken Wertstrommethode, Cardboard, SMED und 5S ausgewiesen und unterstützen die Umsetzung im Unternehmen.

Erhalte ich einen Abschluss?

Am Ende des Online-Kurses erhalten Sie ein Zertifikat. Damit haben Sie einen Nachweis über Ihren Kursabschluss; die Downloadmaterialien unterstützen zusätzlich Ihre praktische Umsetzung.

Für wen ist das Modul gedacht?

Für Fach- und Führungskräfte aus der Produktion, Verantwortliche für Prozessoptimierung und Lean-Transformation sowie Unternehmer und angehende Experten. Das Niveau ist fortgeschritten, die Kurssprache Deutsch.

Wer hat den Kurs entwickelt?

Prof. Dr. Markus Schneider, Professor an der Hochschule Landshut, wissenschaftlicher Leiter des TZ PULS und akademischer Leiter der PuLL Akademie. Laut Anbieter bringt er Erfahrung aus über 200 Projekten und über 50 geplanten Fabriklayouts mit.

Autor: mschneid

Als Logistikprofessor und Gründer der PuLL Akademie steht Markus Schneider für die Gestaltung schlanker Produktionssysteme. Sein Onlinekurs behandelt die Optimierung der Produktion als Ort der höchsten Wertschöpfung.

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Auf einen Blick

FormatVideokurs
UmfangEin Modul mit sechs Themenblöcken (III.1 bis III.6)
Dauer1 Modul, 6 Lektionen
NiveauFortgeschritten
SpracheDeutsch
PreismodellEinmalzahlung
ZielgruppeFortgeschrittene, Unternehmer
Stand30.10.2026
Produktion – Lean-Videokurs für Lean & Prozessoptimierung
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