E-BookWissenschaftsgeschichte

Die Geschichte der Chemie an der LMU München von GNT-Verlag GmbH

Das E-Book beleuchtet die Geschichte der Chemie an der LMU München auf 296 Seiten mit 57 Abbildungen. Für Chemie- und Geschichtsinteressierte erschließt es Forschungstraditionen, prägende Persönlichkeiten und historische Umbrüche.

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„Die Geschichte der Chemie an der LMU München“ dokumentiert die Zeitgeschichte eines Weltzentrums der modernen Chemie. Sie möchten verstehen, wie aus einem Münchner Laboratorium international prägende Forschung entstand? Auf 296 Seiten verbindet das E-Book historische Entwicklungen mit zahlreichen Kurzbiographien und 57 Abbildungen. So lernen Sie nicht nur große Namen kennen, sondern auch ihre Arbeitsgebiete und Zusammenhänge.

Cover des E-Books Die Geschichte der Chemie an der LMU München von Wolfgang Beck

Was dieses E-Book für Sie leistet

Bekannte Namen ergeben noch keine zusammenhängende Geschichte. Genau hier setzt diese deutschsprachige Dokumentation an: Laut Verlag bietet sie erstmals eine Zeitgeschichte der Chemie an der LMU von den 1930er Jahren bis zur Gegenwart. Sie gewinnen einen Überblick über Institute, prägende Professoren und ihre Forschung – und können Münchens Bedeutung für die moderne Chemie historisch einordnen.

Das steckt drin

  • 296 Seiten auf Deutsch für eine zusammenhängende Lektüre.
  • 57 Abbildungen zur Institutsgeschichte und ihren handelnden Personen.
  • 70 biographische Beiträge laut Verlag, mit Arbeitsgebieten und Kooperationen.
  • Ein ausführliches Personenregister für gezieltes Nachschlagen.
  • PDF ohne Kopierschutz laut Händlerangabe.

Vom Staatslaboratorium zum Weltzentrum

1807 richtete die Bayerische Akademie der Wissenschaften das „Chemische Laboratorium des Staates“ ein. Mit Justus von Liebig entwickelte es sich zu einem Weltzentrum der modernen Chemie. Das Buch verfolgt diesen Weg und stellt die Nobelpreisträger Adolf von Baeyer, Richard Willstätter und Heinrich Wieland in den Zusammenhang der Münchner Forschungs- und Institutsgeschichte.

1938 wurde das Staatslaboratorium in die LMU integriert, 1944 im Krieg vollständig zerstört. Die Dokumentation zeigt, wie aus diesen Brüchen der Wiederaufbau und Lehrstühle von bis heute bestehendem Weltrang hervorgingen. Sie lesen damit nicht allein eine Geschichte wissenschaftlicher Auszeichnungen, sondern auch von institutionellen Veränderungen, Verlusten und Neubeginn.

Das Werk führt Prandtls Geschichte des Chemischen Laboratoriums der Bayerischen Akademie der Wissenschaften fort. Damit reicht seine Bedeutung über München hinaus: Es ist zugleich ein Beitrag zur Zeitgeschichte der Chemie in Deutschland. Auch ohne persönlichen Bezug zur LMU können Sie nachvollziehen, wie sich Forschung, Hochschulorganisation und historische Umbrüche gegenseitig prägten.

Welche Kapitel Sie erwarten

KapitelWorum es geht
Organisation der ChemieDie institutionelle Entwicklung der Chemie an der LMU und die Einordnung ihrer Strukturen.
Bauliche EntwicklungLaboratorien, Gebäude, Kriegszerstörung und Wiederaufbau als Rahmen für Forschung und Lehre.
Chemische SchulenForschungstraditionen und die Personen, die sie begründeten und weiterführten.
Forschung seit RücktrittDie Lehrstuhlforschung seit dem Rücktritt Richard Willstätters, gegliedert nach Fachgebieten.
NobelpreisträgerDie Nobelpreisträger an der LMU und ihr Platz in der Geschichte der Münchner Chemie.
Chemie-Studium an der LMUDas Studium als Teil der Geschichte von Ausbildung und wissenschaftlichem Nachwuchs.
Besondere EreignisseEreignisse, die die Entwicklung der Münchner Chemie mitbestimmten.
NS-Regime und WielandDie Chemie während des NS-Regimes mit Heinrich Wieland – ein eigenes Kapitel der Dokumentation.
Großhadern 1998/1999Der Umzug der Fakultät für Chemie und Pharmazie in die Neubauten in Großhadern.
KurzbiographienAlphabetisch geordnete Beiträge zu Professoren und weiteren prägenden Personen.
PersonenregisterGezielter Zugang zu den im Werk behandelten Personen.

Das Forschungskapitel unterscheidet Organische Chemie, Anorganische Chemie, Physikalische Chemie, Chemische Biologie und Biochemie. Diese Gliederung erleichtert Ihnen den Einstieg über Ihr eigenes Fachgebiet. Zugleich bleibt sichtbar, wie die einzelnen Forschungsrichtungen zur Entwicklung der Chemie an der LMU beitragen.

70 Biographien der Münchner Chemie

Menschen, Arbeitsgebiete und Kooperationen. Die 70 biographischen Beiträge beschreiben diese Zusammenhänge laut Verlag „so kenntnisreich wie allgemeinverständlich“. Die alphabetisch geordneten Kurzbiographien reichen von Janina Altman (1931–2022) über Wolfgang Beck und Hans Behringer bis zum Nobelpreisträger Gerhard Ertl (*1936). Aus Namen werden nachvollziehbare wissenschaftliche Lebenswege.

Ein Register für Ihre Recherche. Das ausführliche Personenregister erschließt die Dokumentation auch als Nachschlagewerk. Von Adolf von Baeyer über Max Bodenstein und Karl von Frisch bis Hubert Schmidbaur finden Sie Zugang zu den handelnden Personen. So können Sie einer konkreten Frage nachgehen, statt das gesamte Buch erneut durchzusehen.

Besonders greifbar wird die Verbindung von Personen und Institutsgeschichte beim Wiederaufbau: Georg-Maria Schwab, Egon Wiberg, Rolf Huisgen – der meistzitierte deutsche Organiker – und der Nobelpreisträger Feodor Lynen stehen für diese Phase. Sie erfahren, welche Arbeitsgebiete und Kooperationen mit den prägenden Namen verbunden waren und wie daraus Forschungstraditionen entstanden.

Originaldokumente und 57 Abbildungen

Historische Originaldokumente lassen Sie den Wiederaufbau nach dem Zweiten Weltkrieg nicht nur aus rückblickender Perspektive betrachten. Sie begegnen auch den damaligen Beteiligten in ihren eigenen Worten. Drei abgedruckte Dokumente verbinden persönliche Rückschau und bauliche Entwicklung:

  • Die Dank-Ansprache von Rolf Huisgen macht seine Worte im historischen Zusammenhang zugänglich.
  • Der Baubericht von Oberregierungsbaurat Albin Steininger dokumentiert die bauliche Seite des Wiederaufbaus.
  • Die Dankesworte von Egon Wiberg ergänzen die Darstellung um eine weitere zeitgenössische Stimme.

Die 57 Abbildungen begleiten die Geschichte der Institute und der handelnden Personen. Damit erhält die textliche Darstellung eine visuelle Ebene: Gebäude und Menschen stehen nicht nur als Bezeichnungen im Text. Gemeinsam mit den Originaldokumenten macht der Bildteil die Entwicklung der Münchner Chemie anschaulicher.

Warum Sie dem Autor trauen können

Wolfgang Beck kannte die LMU aus mehr als drei Jahrzehnten eigener Arbeit: Der 1932 in München geborene Chemiker war von 1968 bis 2000 Professor für Anorganische Chemie an der Universität. Seine Darstellung verbindet damit wissenschaftshistorische Dokumentation und die Innensicht eines langjährigen Angehörigen des Hauses.

Becks Forschung galt der Koordinationschemie, der metallorganischen Chemie und zuletzt insbesondere der bioanorganischen Chemie. Gemeinsam mit Lehrern verfasste er zudem Chemie-Lehrbücher für Gymnasialschüler. Fachliche Erfahrung und die Vermittlung chemischer Inhalte gehören somit gleichermaßen zu seinem Hintergrund.

Die erste Auflage erschien am 3. September 2023 im GNT-Verlag. Mit dem eigenen DOI 10.47261/1552 ist das Werk dauerhaft wissenschaftlich zitierfähig; das Personenregister unterstützt Ihre Literaturarbeit. Das Werk steht im Programm des GNT-Verlags für Geschichte der Naturwissenschaften und der Technik.

Besprochen wurde das Buch 2024 in der Fachzeitschrift ‚Zeitschrift für Naturforschung B‘ von Hubert Schmidbaur, der selbst an der LMU Chemie studierte und dort 1960 promoviert wurde.

Die bibliographische Fundstelle der Besprechung in der begutachteten Fachzeitschrift ist Band 79, Heft 2–3, 2024, S. 141–144; der Rezensent wurde 1934 geboren. Für Ihre eigene Arbeit stehen damit sowohl eine eindeutige Kennung des Buches als auch eine konkret auffindbare fachliche Rezeption zur Verfügung.

So kommen Sie an das Buch

Sie möchten zunächst prüfen, ob Inhalt und Darstellung zu Ihrer Fragestellung passen? Der Verlag stellt eine kostenlose Leseprobe aus der PDF-Ausgabe bereit. Zusätzlich sind alle Downloads gebündelt als ZIP-Datei mit 721 kB verfügbar. Zusammen mit der Kapitelübersicht können Sie sich vorab ein Bild vom Aufbau der Dokumentation machen.

Format und Rückgabe

Die E-Book-Ausgabe ist laut Händlerangabe ein deutschsprachiges PDF ohne Kopierschutz (NO DRM), umfasst 296 Seiten und steht sofort zum Download bereit. Ihre ISBN lautet 978-3-86225-552-8. Sie können die Datei mit einem geeigneten PDF-Leseprogramm auf Rechner, Tablet oder einem PDF-fähigen E-Reader lesen.

Wenn Sie lieber auf Papier lesen, ist die gebundene Printausgabe unter ISBN 978-3-86225-141-4 erhältlich. Der Verlag versendet innerhalb von 5 Werktagen; es gilt ein Rückgaberecht von 60 Tagen. Bei externen Webshops gelten stattdessen die Bestimmungen der jeweiligen Anbieter.

Das Buch richtet sich an Chemikerinnen und Chemiker aus Forschung und Industrie, Studierende und Lehrende, Angehörige und Ehemalige der LMU sowie an Wissenschaftsgeschichte Interessierte. Es eignet sich für alle Niveaus. Sichern Sie sich die E-Book-Ausgabe von „Die Geschichte der Chemie an der LMU München“ und beginnen Sie noch heute mit der Lektüre.

Häufige Fragen zur Geschichte der Chemie an der LMU München

In welchen Ausgaben ist das Buch erhältlich?

„Die Geschichte der Chemie an der Ludwig-Maximilians-Universität München – Mit zahlreichen Kurzbiographien von Professoren, die an der LMU gewirkt haben“ erhalten Sie als E-Book im PDF-Format, ISBN 978-3-86225-552-8, oder gebunden, ISBN 978-3-86225-141-4.

Wie umfangreich ist das Buch?

Das Buch umfasst 296 Seiten mit 57 Abbildungen und zahlreichen Kurzbiographien von Professoren der LMU. Laut Verlag enthält es insgesamt 70 biographische Beiträge.

Kann ich vor dem Kauf hineinlesen?

Ja, der Verlag stellt eine kostenlose Leseprobe aus der E-Book-Ausgabe im PDF-Format bereit. Zusätzlich lassen sich alle Downloads als ZIP-Datei mit 721 kB herunterladen.

Hat das E-Book einen Kopierschutz?

Die E-Book-Ausgabe ist laut Händlerangabe ein PDF ohne Kopierschutz (NO DRM). Sie umfasst 296 Seiten auf Deutsch und steht sofort zum Download bereit.

Welchen Zeitraum deckt die Darstellung ab?

Sie reicht von der Einrichtung des Chemischen Laboratoriums des Staates 1807 über Zerstörung und Wiederaufbau bis zum Umzug nach Großhadern 1998/1999 und zur Gegenwart.

Wer hat das Buch geschrieben?

Wolfgang Beck (1932–2026), geboren in München, war 1968–2000 Professor für Anorganische Chemie an der LMU. Er forschte in der Koordinationschemie, metallorganischen und bioanorganischen Chemie.

Ist das Werk wissenschaftlich zitierfähig?

Ja. Es trägt den eigenen DOI 10.47261/1552, besitzt ein ausführliches Personenregister und wurde 2024 in der „Zeitschrift für Naturforschung B“ besprochen.

Für wen eignet sich das Buch?

Für Chemikerinnen und Chemiker, Studierende und Lehrende, Angehörige und Ehemalige der LMU sowie alle, die sich für Wissenschaftsgeschichte interessieren. Vorkenntnisse sind nicht nötig.

Wie laufen Versand und Rückgabe der Printausgabe?

Der Verlag versendet innerhalb von 5 Werktagen; es gilt ein Rückgaberecht von 60 Tagen. Bei externen Webshops gelten die Bestimmungen der jeweiligen Anbieter.

Wolfgang Beckert

Autor: Wolfgang Beckert

Als Gründer von WebAufwind verbindet Wolfgang Beckert strategisches Webdesign mit Conversion-Optimierung und KI-Sichtbarkeit. Unternehmen, Coaches und Berater erhalten Website-Dienstleistungen und digitale Hilfen für ihren Webauftritt.

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Auf einen Blick

FormatE-Book/PDF (auch als gebundene Printausgabe erhältlich)
Umfang296 Seiten, 57 Abbildungen, gebunden bzw. als E-Book/PDF
DauerE-Book, 296 Seiten, 57 Abb.
Niveaualle
SpracheDeutsch
PreismodellEinmalzahlung
ZielgruppeProfis, Studierende
Stand26.10.2026
Die Geschichte der Chemie an der LMU München von GNT-Verlag GmbH
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